Es kommt ja nicht oft vor, dass es Kontrabassisten in die Hauptnachrichten schaffen, und wenn, dann meist aus unerfreulichem Anlass. So auch hier: Duncan McTier, international renommierte Kontrabassist und Hochschul-Professor aus Großbritannien, wurde von der Londoner Polizei verhaftet, wie International Business Times berichtet. Der Vorwurf: er soll in den 1990ern eine damalige Schülerin am Royal Nothern College of Music tätlich angegriffen haben. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit der „Operation Kiso“, die mögliche sexuelle und tätliche Übergriffe an einer ganzen Reihe von britischen Hochschulen untersucht, so z.B. an der Yehudi Menuhin School in Surrey, die Purcell School in Hertfordshire, Wells Cathedral School in Somerset und St Mary’s Music School in Edinburgh. Die Verhaftung McTiers ist laut IB Times die zweite im Rahmen der Ermittlungen. Quelle: www.ibtimes.co.uk
Ich verkaufe meine großzügige Übekabine: Das gute Stück besteht aus 14 Wandsegmenten und je 6 Decken- und Bodenteilen, sowie Sockelsegmenten. Die Segmente lassen sich unterschiedlich zusammenbauen, bei uns hat die Kabine die Größe ca. 340 x 288 cm (außen) bzw 313 x 263 cm (innen), andere Grundrisse sind aber möglich. Die Höhe der aufgebauten Kabine beträgt 237,5 cm (innen 214 cm) – also ausreichend für Kontrabass. Vier Segmente haben Fenster (53 x 73 cm Glasfläche); ein Segment hat eine Tür (praktisch
)
Außerdem im Lieferumfang: ein Flüsterlüfter-System, dass für Sauerstoff sorgt, ohne dabei viel Lärm zu machen. Das braucht man aber eigentlich nur, wenn mehrere Personen längere Zeit in der Kabine proben – was aufgrund der Größe durchaus möglich ist (wir haben sogar als Quartett mit Schlagzeug genutzt). Wenn man alleine oder zu zwei übt (Unterricht), benötigt man den Lüfter eigentlich nicht. Continue reading ‘in eigener Sache: Übekabine zu verkaufen’
Gestern Abend hatte ich bei einem Gipsy-Swing-Gig im Mampf Jazzlokal die Gelegenheit, zwei neue Verstärkungs-Utensilien einem Praxistest zu unterziehen: den Realist LifeLine-Pickup und den PJB Double Four Amp.
Der Realist LifeLine lässt sich nur in Stege einbauen, die Schrauben zur Höhenverstellung haben – er wird zwischen Schraube und Steg geklemmt. Bei meinem Bass, einem Christopher DB202T-RN (ein Sperrholzbass mit abnehmbarem Hals) zeigt das Gewinde der Schrauben nach oben, der LifeLine sitzt also unterhalb der Schraube, zur Decke hin.
Der LifeLine klingt dem Realist Copperhead (der unter dem Stegfuß montiert wird) eigentlich gar nicht so unähnlich: voll und rund, eher etwas dunkel bzw. dumpf. Die Position weiter oben im Steg bringt aber etwas mehr Definition im Klang, und wenn die Schraube andersherum eingebaut wäre und der LifeLine oberhalb der Schraube säße, wäre der Klang sicherlich noch etwas mittiger/höhenreicher. Ohne den direkten Vergleich am selben Instrument vollzogen zu haben, ist mein Eindruck, dass der Fishman Full Circle (ein in der Stegschraube integrierter Piezo-PU) etwas offener klingt und auch durch Drehen stärker im Klang zu variieren ist. Die einfache Montage ist aber ein klarer Vorteil des LifeLine. Für Bassisten, die den Realist Copperhead mögen, aber einen etwas weniger dunklen Grundcharakter suchen, könnte der LifeLine eine interessante Option sein.
Eine echte Überraschung ist aber der PJB Double Four. Dieser Amp ist wirklich verdammt klein, leicht und handlich, und ich hatte mit nach einem ersten Test zu Hause gefragt, ob er für einen Clubgig nicht doch zu schwach ist. Deswegen hatte ich als Backup noch meinen Zadow ze200 dabei. Den hätte ich aber getrost zu Hause lassen können, denn was aus dem Double Four rauskommt, klingt nicht nur gut, sondern kann auch mit zwei verstärkten Akustik-Gitarren und Klarinette locker mithalten. Ich musste den Kleinen noch nicht einmal voll aufdrehen, hatte also noch etwas Lautstärke-Reserven. Verblüffend ist angesichts der Winzigkeit, dass auch der Bassbereich recht ausgewogen klingt: hier hat Phil Jones wirklich gute Arbeit geleistet. Nun darf man keine physikalischen Wunder erwarten – Lautsprecher mit größeren Gehäusen bringen ohne Zweifel mehr Bass auf die Bühne. Aber ich hatte dennoch nicht das Gefühl, über einen Schuhkarton zu spielen. Je nach Platzierung zur Wand kann man den Sound auch noch verbessern. Es lohnt sich also, den Double Four etwas herumzuschieben, bis man den Raumklang optimal mitnutzt.
Der Double Four im Club-Einsatz: das größte Instrument (Bass) hat den kleinsten Verstärker (Double Four).
Franz Moser hat auf der Musikmesse die überarbeitete Version seine MPM (Moser Patent Mechaniken) vorgestellt. Bei diesen Stegschrauben zur Höhenverstellung können die Stegfüße der Deckenbewegung in alle Richtungen folgen, da sie mittels Kugelgelenk mit der Schraube verbunden sind.
Das ist auch bei der neuen Version so, allerdings ist das Kugelgelenk von der Schraube in den Stegfuß gewandert, wo der Schaft auf einem Teller aus Messing steht. Die Bohrwände schränken den Bewegungsspielraum soweit ein, dass der Steg nicht mehr so einfach umkippen kann, was das Aufstellen und Ausrichten des Steges stark vereinfacht. Das Gewinde ist jetzt stärker ausgeführt (M8). Neben den mechanischen Verbesserungen konnte Franz Moser im direkten Vergleich mit dem alten Modell auch eine Verbesserung der akustischen Eigenschaften feststellen.
Vom deutschen Tonabnehmer-Spezialisten Shadow gibt es einen neuen Preamp für den Kontrabass. Shadow hat bei der Entwicklung auf die Unterstützung von Bassist Didi Beck zurückgegriffen, denn die Zielgruppe dieses Geräts sind die Rockabilly- bzw. Slap-Bassisten – aber auch für andere Musikstile dürfte das Gerät nicht uninteressant sein. Der SH RB-Pro hat zwei Miniklinke-Eingänge: einen für den Stegtonabnehmer (SH951, im Lieferumfang gleich mit dabei) und einen für den Griffbrett-Tonabnehmer (SH2500, ebenfalls dabei). Beide Kanäle haben einen Gain- und einen Volume-Regler, um sie zu einem Gesamtsignal zu mischen (mono out). Man kann aber auch beide Signale einzeln weiterführen. Der Kanal für den Steg-TA hat einen dreibandigen EQ, sowie einen Subsonic-Filter. Der Griffbrett-Kanal hat lediglich einen Low Cut und Höhenregler, sowie eine Phasenumkehr. Der RB-Pro läuft mit einer 9V-Batterie, und hat außerdem ein eingebautes Stimmgerät.
Nicht auf der Musikmesse ausgestellt, aber dennoch recht neu auf dem Markt ist der Vintage Revolution Acoustic Box Live Preamp von Max De Iulis aus den Niederlanden. Das recht große Gehäuse beherbergt zwei Kanäle – einer ist für den Anschluss eines Mikros gedacht (Phantomspeisung), der andere für einen Piezo-TA. Beide Kanäle haben je einen parametrischen Mittenregler, und für das Summensignal hat man einen Bass/Mitten/Höhenregler zur Verfügung. Für das Mikrofon stehen ein Kerb- (Notch) und ein Hochpass-Filter (Low Cut) zur Verfügung; außerdem gibt es Phasenumkehr-Schalter. Es gibt einen Line-Ausgang zum Amp und einen XLR-Ausgang für die PA-Anlage, die sich getrennt regeln lassen. Das Gerät läuft mit einem Netzkabel direkt an der 220V-Steckdose – eigentlich ganz praktisch, wenn man kein Netzteil vergessen kann. Die Acoustic Box ist nicht nur bedarfsgerecht ausgestattet, sondern auch sehr hochwertig und stabil verarbeitet. Für Bassisten, die gerne Mikrofon und Pickup benutzen, ist die Box sicher ein sehr interessantes Produkt.
Gestern ging die Frankfurter Musikmesse zu Ende. Die Kontrabässe und sonstigen Streicher waren diesmal erstmals in der Halle 3.1 untergebracht, zusammen mit den Notenverlagen und akustischen Gitarren. Den Platz frei gemacht hatten die Akkordeons, die jetzt mit dem Blasinstrumenten in Halle 4.1 waren und da ja auch besser aufgehoben sind.
Bei einer 300 Jahre altem Instrumentengattung alljährlich bahnbrechende Neuigkeiten zu erwarten wäre vermessen. Aber das eine oder andere neue läuft einem dann dennoch über den Weg. David Gage hatte seinen neuen LifeLine-Pickup mitgebracht, den er auch schon auf der NAMM-Show zeigte und in ein paar Wochen zu kaufen sein wird. Es handelt sich dabei um ein U-förmigen Sensor, der zwischen die Höhenverstellschraube und den Steg geklemmt wird – somit sehr einfach zu montieren ist, wenn man bereits eine Stegschraube verwendet.
Eine weitere als Neuigkeit vorgestelltes Produkt ist eigentlich ein Wiederaufguss des allerersten Kontrabass-Pickups überhaupt, dem Ampeg. Liuteria Scarli montiert in einen ULSA-Rohrstachel eine kleine Mikrofonkapsel, die dann dem Klang im Inneren des Basses abnimmt.
Auf dem Testbass klang das System aber so, wie bisher alle „Mikrofon-im-Korpus“-Systeme, die mir bislang begegneten: etwas hohl und wummerig.
Eine „kleine“ Überraschung war der Double Four BG-75 von Phil Jones. Dieser Hersteller hat ja ein echtes Faible für kleine Amps: bereits das Briefcase und der Basscub fallen ja durch ihre kompakte Form aus dem Rahmen. Mit dem Double Four hat Phil Jones die Miniaturisierung des Bassamps nochmals getoppt. Der Kleine hat ungefähr die Größe eines Schuhkartons und wiegt fast nichts (das Bild zeigt im zu Füßen eines Christopher Amati-Basses). Dennoch bringt er einen runden, vollen Basssound. Möglich machen das die beiden optimierten 4″-Speaker und ein spezielles, rechteckiges Membran auf der Rückseite, dass Phil Jones Rectangular Auxiliary Low Frequency Radiator (RALFR) nennt. Neben einem Instrumenten Eingang hat der Double Four auch einen Eingang für mp3-Player, iPhones, Drum-Machines etc.
Die kompakte Größe setzt Leistung und erzielbarer Lautstärke natürlich Grenzen. Aber für leisere Gigs, die man nicht völlig akustisch spielen möchte, und für Proben ist der Double Four durchaus vollwertig einsetzbar. Mit seinem Line-Out-Ausgang lässt sich der Double Four auch flexibel an PA-Anlagen, Aktivboxen oder andere Bassamps anschließen.
Der David Gage Lifeline und Phil Jones Double Four sind demnächst lieferbar im www.kontrabass-atelier.de
| 22. Mai 2013 | ||
| 10:30 | bis | 14:30 |
Das Dr. Hoch’s Konservatorium und die Jazz-Initiative Frankfurt am Main veranstalten am Mittwoch, 22.5.2013 (10:30 bis 14:30 Uhr) einen Jazzworkshop mit Mark Turner (sax), Lage Lund (guitar), Matt Penman (bass), Jochen Rückert (drums)
Der Workshop steht auch Jazzmusikern und Zuhöhrern offen, die nicht am Konservatorium studieren; die Teilnahmegebühr beträgt 45,- €. Anmeldeschluss ist der 30.4.2013.
Veranstaltungsort ist das Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main.
Weitere Informationen zum Workshop erhalten Sie bei Frau Dr. Caroline Prassel, Dr. Hoch’s Konservatorium (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel. 069-212 70176
Anmeldeformular nach dem Klick
Drummer Jochen Rückert stammt aus Köln. 1996 gewann er den Blue Note Jazzsearch und die European Jazz Competition. Er zog 1998 nach New York und veröffentlichte dort sein Debutalbum (u. a. mit Kurt Rosenwinkel und Chris Potter). Neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker arbeitet Rückert mit Rockbands (Bonnie Lundy und Seems So Bright) und unter dem Alias Wolff Parkinson White auch auf dem Gebiet der elektronischen Musik.
Der Saxophonist Mark Turner stammt aus Kalifornien. Nach seinem Studium am Berklee College of Music ging er Anfang der 1990er Jahre nach New York, wo er seitdem mit Kurt Rosen- winkel, James Moody, Brian Blade, Brad Mehldau und Joshua Redman arbeitete. 2009 erschien das Album „Sky & Country“, das er mit seinem Trio Fly – Larry Grenadier (b) und Jeff Ballard (dr) – eingespielt hat. www.flytrio.com
Gitarrist Lage Lund stammt aus Norwegen. Das Studium führte ihn zum Berklee College of Music und ab 2002 nach New York zur Juillard School of Music. 2005 gewann er ersten Preis der Thelonious Monk International Jazz Competition. Er spielte mit David Sanchez, Maria Schneider Orchestra, Seamus Blake, Ron Carter, Wynton Marsalis und Mulgrew Miller. www.lage-lund.com
Originally from New Zealand, Matt Penman moved to the U.S in 1994 to attend Berklee College of Music, and in 1995 to New York, where he maintains an international performing, recording and teaching schedule as one of jazz music’s most in-demand bassists. In 2009, Matt founded a collaborative quartet with Joshua Redman, Aaron Parks and Eric Harland called James Farm. In addition to his main projects, Matt performs regularly with John Scofield; in trio and in quartet with Joe Lovano. He is a member of Nils Wogram’s Root 70, and Breve, a drummer-less trio with Hayden Chisholm and John Taylor. Other collaborators have included Kurt Rosenwinkel, Kenny Werner, Dave Douglas, Chris Cheek, Seamus Blake, Wolfgang Muthspiel, Guillermo Klein, Rebecca Martin, Nicholas Payton, Fred Hersch and Madeleine Peyroux. www.mattpenman.com
An Ostern ist ja so allerhand verboten, was Spaß macht. „Stiller Feiertag“ und so. Hier in Frankfurt nehmen es vor allem die Liberalen sehr genau damit. (Ex-)Dezernent Volker Stein (FDP) sorgte vor ein paar Jahren dafür, dass das lange aus praktischen Gründen einfach ignorierte Tanzverbot dann plötzlich doch wieder rigoros durchgesetzt wurde. Seitdem hat unter anderem auch der Jazzkeller am Karfreitag notgedrungen zu.
Völlig zu Recht erscheint dieses Verbot vielen Menschen als intolerant und völlig aus der Zeit gefallen. Schließlich bekommt ein gläubiger Christ ja gar nichts davon mit, wenn in einem Club getanzt oder gejammt wird – es sei denn, er begibt sich dort hin. Und dazu zwingt ihn ja niemand.
In der Black Community San Franciscos würde man diese Diskussion wahrscheinlich ohnehin nicht verstehen. Tanzen und jammen gehört dort zum Gottesdienst dazu, das ist quasi der Gottesdienst. Das gilt vor allem in der Kirche des heiligen John Coltrane. (Nein, der 1. April ist erst morgen. Die gibt’s wirklich, aber warum auch nicht.)
| 22. Mai 2013 | ||
| 10:30 | bis | 14:30 |
Da noch Plätze frei sind, erlaube ich mir nochmals den Hinweis auf zwei Workshops, an denen ich als Mitorganisator beteiligt bin:
1.) Hubert Nuss/Hans Dekker/John Godsby am Samstag, 20.4.2013
2.) Workshop mit Jochen Rückert, Mark Turner, Lage Lund and Matt Penman am Mittwoch, 22.5.2013. Beide Workshops finden im Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt statt. Anmeldung nach dem Klick
Originally from New Zealand, Matt Penman moved to the U.S in 1994 to attend Berklee College of Music, and in 1995 to New York, where he maintains an international performing, recording and teaching schedule as one of jazz music’s most in-demand bassists. In 2009, Matt founded a collaborative quartet with Joshua Redman, Aaron Parks and Eric Harland called James Farm. In addition to his main projects, Matt performs regularly with John Scofield; in trio and in quartet with Joe Lovano. He is a member of Nils Wogram’s Root 70, and Breve, a drummer-less trio with Hayden Chisholm and John Taylor. Other collaborators have included Kurt Rosenwinkel, Kenny Werner, Dave Douglas, Chris Cheek, Seamus Blake, Wolfgang Muthspiel, Guillermo Klein, Rebecca Martin, Nicholas Payton, Fred Hersch and Madeleine Peyroux. www.mattpenman.com
Da ein recht enger Verwandter gerade Posaune lernt, googelte ich eben auf Youtube nach Posaune spielenden Jazz-Nachwuchs, um zu schauen, wo da so niveaumäßig der Hammer hängt. Keine große Überraschung, dass das World Wide Web sofort etwas passendes ausspuckt … aber dabei dann gleich auf mich selbst zu stoßen war dann doch ein fast surealer Moment.
| 10. April 2013 | bis | 13. April 2013 |
Vom 10. bis 13. April steht Frankfurt wieder im Zeichen der Musikmesse. Die Streicher sind diesmal in Halle 3.1 untergebracht (das ist die große Halle mit dem gewellten Dach). Mich findet ihr an Stand H27 …
| 29. März 2013 |
Am Karfreitag, dem 29. März gibt Martin Wind (www.martinwind.com) ab 13:30 Uhr wieder einen Kontrabassworkshop in Heiner Windelbands Kontrabasswerkstatt. Abends ab 20:00 Uhr findet außerdem ein Solokonzert statt. Anmeldungen per E-Mail an Heiner (ghw -ätt- suennenblink -punkt -de).
| 18. Mai 2013 | bis | 19. Mai 2013 |
Das nächste Kontrabass-Klassentreffen Großevent steht an: diesmal geht’s ins spanische Barcelona.
Artists: Gary Karr & Harmon Lewis, Josep Mª Anguera, Alberto Bocini, Carré de Basses, Jonathan Camps, Sávio de la Corte, Diana Gannett, Simon Garcia, Kristin Korb, David Murray, Volkan Orhon, Dmitry Smyshlyaev, Hector Tirado and Diego Zecharies.
Website: www.barcelonabass.com
| 20. April 2013 | ||
| 10:00 | bis | 15:00 |
Im Dezember 2011 hatte ich in der Freitagsküche (im Hinterhof des Kontrabass-Atelier gelegen) einen Workshop mit dem Bassisten John Goldsby veranstaltet. Das kam sehr gut an, so das John und ich sogleich beschlossen, dem Workshop einen zweiten Teil folgen zu lassen. Am 20. April 2013 ist es nun soweit. Zusammen mit dem Trio des Pianisten Hubert Nuss ist John am 19.4. für ein Konzert zu Gast in Frankfurt. Am Samstag bieten wir wieder eine Workshop an. veranstaltungsort ist diesmal das Dr. Hoch’s Konservatorium, die Teilnahmegebühr beträgt 45 €.
Teil – Dauer rd. 2 Std.
Masterclass für Pianisten (Thema: Standards, Funktionale Reharmonisation, Messiaen-Farben;
parallel dazu: Masterclass für Bassisten / Masterclass für Schlagzeuger.
Die Masterclasses sind auch offen für andere Instrumentalisten und passive Teilnehmer (Zuhörer).
Pause (30 min)
2. Teil – Dauer rd. 2 Std.
Bandworkshop mit allen Teilnehmern
Hubert Nuss studierte Jazzklavier in Köln. Er spielte u. a. mit Mel Lewis, Clark Terry, Shirley Bassey, Benny Bailey, Don Menza, Johnny Griffin, Art Farmer, Slide Hampton, Toots Thielemans, Ack van Rooyen, Bob Brookmeyer und Peter Herbolzheimer. Auf Synästhesien, also die gleichzeige Wahrnehmung von Tönen und Farben, wie sie dem französischen Komponisten Olivier Messiaen geläufig waren, bezieht sich das Hubert Nuss Trio mit seinem aktuellen Album The Book Of Colours.
John Goldsby ist seit 1994 der Bassist der WDR Big Band (Köln). Zuvor lebte und arbeite er in New York und spielte mit Musikern wie George Benson, Benny Goodman, Lionel Hampton und Wynton Marsalis. John Goldsby unterrichtete an den Musikhochschulen in Köln und Essen und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema des Kontrabass im Jazz.
Hans Dekker studierte Schlagzeug in Amsterdam und arbeitete danach mit Musikern wie Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hof und Jerry van Rooyen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Concertgebouw Jazz Orchestra, dem er acht Jahre lang angehörte, und ist seit 2005 Mitglied der WDR Big Band Köln.
Ort: Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, Kammermusiksaal; Beginn 10 Uhr. Anmeldung nach dem Klick










Letzte Kommentare