1er salon du violon, de l’alto, du violoncelle et de la contrebasse

29.–30. November; Bellevilloise, rue Boyer, Paris

Un salon du violon pour y rencontrer son instrument.
Un instrument fait pour chaque personnalité, chaque style de jeu, un violon, un alto, un violoncelle, une contrebasse à sa main, à son oreille, au son unique, au son particulier. Une relation entre soi et son luthier est la clé de tous ces paramètres qui restent pour beaucoup encore chargés de mystères.

Pour ce 1er salon du violon au 21e Siècle à Paris, la rencontre avec les luthiers et archetiers français permettra d’admirer et de découvrir un savoir faire particuliers unique, transmis de génération en génération mais en perpétuelle évolution. La lutherie française rayonne aujourd’hui dans le monde entier par son savoir faire et ses innovations. Les formes, les techniques, les vernis, la qualité des bois sont toujours au centre de la création magique de cet instrument de musique.
Son archet «baguette» indispensable est d’une importance capitale, L’archeterie française est elle aussi en pleine évolution et sera à cet important rendez vous pour les musiciens.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bassbau, Instrument, Termin | Hinterlasse einen Kommentar

8. Kontrabass-Kaleidoskop / Kloster Michaelstein

Vom 22. bis 29. März 2015 findet im Kloster Michaelstein (Blankenburg/Harz) das 8. Kontrabass-Kaleidoskop statt. Die Veranstaltung bietet ein breit gefächertes Programm mit Einzel- und Gruppenunterricht bei international renommierten Dozenten, täglichen Konzerten und Fachseminaren zu den Themen Alte Musik und Jazz sowie Musikergesundheit.

Die Dozenten 2015:
Silvio Dalla Torre (Rostock) – künstlerische Leitung
Stanislau Anishchanka (Köln)
Matthias Weber (Stuttgart)
Luo Bing (Shanghai)
Frank Thönes (Rostock) – Neue Musik
Christian Weber (Zürich) – Jazz
Joshua Cheatham (Utrecht) – Alte Musik
Angela Gebler (München) – Physiotherapie

Alle Informationen und Anmeldung unter: www.kontrabass-kaleidoskop.de
Anmeldeschluss ist der 22. Februar 2015.

Veröffentlicht unter Jazz, Klassik | Hinterlasse einen Kommentar

Roger Hargrave: E-Book über Kontrabass-Bau

Roger Hargrave, ein in Deutschland lebender und arbeitender britischer Geigenbauer, hat in Zusammenarbeit mit Bassbauer René Zaal (Holland) seinen ersten Kontrabass gebaut. Die einzelnen Bauabschnitte und das Lackieren des Kontrabasses dokumentierte er im Geigenbau-Forum Maestronet – The Pegbox. Nach Fertigstellung des Instruments fasste nun er seinen umfangreichen Text (24000 Wörter) und 371 Fotos zu einem anschaulichen E-Book zusammen. Das E-Book kann man auf seiner Website herunterladen: www.roger-hargrave.de

Veröffentlicht unter Bassbau, Instrument | Hinterlasse einen Kommentar

Wie verstärkt man einen Carbon-Kontrabass?

Kürzlich kam Andreas Mager, Bassist der österreichischen Band The Monroes bei mir vorbei. Im Gepäck hatte er seinen neuen, vollständig aus Carbon gefertigten Kontrabass. Fast vollständig, um genau zu sein, denn ein zentrales Teil ist nach wie vor aus Holz: der Stimmstock. (Das hat vor allem praktische Gründe, denn ein Holz-Stimmstock lässt er sich einfach besser anpassen und mit den Stimmsetzer positionieren.)

Da aber auch der ursprüngliche Steg aus Carbon war, war Andreas auf der Suche noch einem passenden Pickup, der sich hier montieren lässt. Andreas benutzt auf der Bühne eine drahtlose Anlage, der Pickup sollte also passiv sein, um die Zahl der Komponenten übersichtlich zu halten. Da dem flach gearbeiteten Carbon-Steg die Dicke eines Holzsteges fehlt, kamen alle Underwood-artigen Stegflügel-Pickups nicht in Frage. Stellschrauben hat er auch keine, deswegen scheiden auch LifeLine und Full Circle aus. In der engeren Wahl waren schließlich The Realist Copperhead und der APTflex, beides Pickups, die unter den Stegfuß montiert werden.
Schlussendlich entschied sich Andreas dann aber doch für einen konventionellen Holzsteg, den er mit seinem gewohnten Shadow-Stegflügel-Pickup ausstattete.

Auffällig ist so ein Bass ja. Die schimmernde Optik des Carbon-Gewebes ist schon ein Hingucker, aber sicher nicht jedermanns Fall. Beim Gewicht kann aber Carbon so schnell nichts das Wasser reichen: das Ding ist federleicht, leichter kann man einen Bass wohl nicht bauen. Der Klang ist ausgewogen und rund, vor allem aber sehr laut – wahrscheinlich das Resultat der extrem leichten Bauweise.

 

IMG_1815 carbon1 carbon2

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Jazz in Beijing

Nein, eine besonders große Affinität zum Jazz haben die Chinesen leider nicht. Das kleinere Nachbarland Südkorea hat eine viel lebendigere Jazzszene, und Japan ja sowieso. Wie in Deutschland hat das sicher mit den dort stationierten amerikanischen Streitkräften zu tun, die in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg für eine schnelle Verbreitung des Jazz sorgten. Dennoch gibt es auch in Peking eine Jazzszene, die aber, gemessen an den 21 Mio. Einwohnern der chinesischen Hauptstadt, sehr, sehr klein ist.

Das East Shore Jazz Café ist wahrscheinlich der für die lokale Szene wichtigste Jazzclub in Peking. Er liegt im ersten Stock, mit schöner Aussicht auf ein bunt beleuchtetes, lebendiges Kneipenviertel am Fluss. Der Eintritt ist frei, und die Getränke sind moderat bepreist (35 ¥ für ein Bier, das sind rund 4 €). Die Atmosphäre ist locker, und bei den meisten Konzerten ist es üblich, das Gastmusiker einsteigen und mit den örtlichen (bzw. eingewanderten) Musikern jammen.
Das East Shore Jazz Café ist gut mit der U-Bahn (Station Nanluoguxiang, Linie 6) zu erreichen. Allerdings nur auf dem Hinweg, denn die letzte Bahn fährt schon gegen 23 Uhr – für den Rückweg muss man also Taxi einplanen, was in China aber ja nicht allzu teuer ist.

Der Yue Fu Jazzclub und Weinbar liegt im 15. Stock eines luxuriösen Hotels, aber etwas ab vom Schuss. Hier treten auch regelmäßig bekannte internationale Musiker auf, und das Publikum sind eher Touristen aus Europa und USA als Einheimische. Der Eintritt wird wie in New Yorker Clubs je Set erhoben, die Getränkekarte fängt mit 80 ¥ (9,50 €) für ein Glas Wein an. Die Atmosphäre ist eher konzertant, man hört aufmerksam zu und führt Gespräche, wenn überhaupt, nur flüsternd.
Den Yue Fu Jazzclub erreicht man am besten mit dem Taxi. Da es ein neues und altes MOMA Hotel gibt, muss man etwas aufpassen, dass man nicht wie wir zum falschen gebracht wird. Beide sind aber nur 5 Minuten voneinander entfernt; wir hatten das Glück, auf der Straße einen ortskundigen Spanier zu treffen, der uns den richtigen Weg wies.

EastShoreJazz

East Shore Jazz Café
East Houhai / Yandai Xiejie / Di’anmen
后海烟袋斜街地安门
2. Stock, 2 Qianhai Nanyanlu (direkt neben bzw. hinter dem Postamt Di’anmenwai Dajie)
Xicheng District
西城区
地安门外大街前海南沿2号楼2层
täglich vom 15 bis 2 Uhr geöffnet, Eintritt frei
Tel. 8403 2131

YueFuJazz

Yue Fu Jazz
Dangdai MOMA Hotel
15. Stock, Gebäude T6, 1 Xiangheyuan Lu
Dongcheng District
东城区
东城区香河园路1号当代MOMA北区T6座15层
www.facebook.com/yuefujazz

Stichwort Ausgehen: mein heißer Tipp ist das Hutgong-Viertel südlich der Station Nanluoguxiang (Linie 6). Mittendrin befindet sich auch die wichtigste Schauspiel-Schule Chinas. Hier kann man stundenlang flanieren: es bietet neben kleinen Geschäften und Boutiquen eine Vielzahl schöner Kneipen und Restaurants, die allerdings meistens schon gegen 21–22 Uhr schließen. Man muss also etwas früher aufbrechen als gewohnt, da es aber bereits um 18 Uhr stockfinster ist, gewöhnt man sich schnell dran.

Woran man sich auch erst gewöhnen muss, ist der Umstand, dass man als blonder, blauäugiger Europäer hier ein auffälliger Exot ist. Die Chinesen gehen damit aber unbefangener um als wir in Deutschland. Vor allem von den vielen chinesische Touristen vom Land wird man oft angesprochen und um ein gemeinsames Selfie gebeten, als wäre man ein Pop-Star. Auf der schmalen Hauptstraße des Hutong-Viertels sorgte so eine deutsche Touristen-Familie unbeabsichtigt für Stau, denn den blonden Nachwuchs wollte sich als Fotomotiv niemand entgehen lassen.

2014-10-13 10.54.00

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

All about the bass

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Konzerthinweis: Sebastian Gramss “Thinking Of…” in Mannheim

Sebastian Gramss hat wieder Bassisten um sich geschart – zwar sind es diesmal nicht ganz so viele wie bei den Bassmasse-Auftritten in Köln und Moers, aber dafür gibt’s auch noch einen Film im Vorprogramm.

Die Wertschätzung, die der Bassist Stefano Scodanibbio genoss, zeigt sich vielleicht besonders darin, dass etliche zeitgenössische Komponisten für ihn Stücke schrieben. John Cage würdigte ihn als den erstaunlichsten Kontrabassisten, den er je gehört habe. 2012 starb Scodanibbio im Alter von nur 55 Jahren. Einer der vielen musikalischen Partner, mit denen er gearbeitet hat, ist Sebastian Gramss, – selbst ein gefeierter Virtuose am Kontrabass. Gramss hat nun eine Reihe herausragender Kollegen von Mark Dresser bis Barry Guy zu einer CD-Einspielung zusammengerufen: Diese haben Bausteine für die Hommage geliefert, um Scodanibbios Arbeit nicht nur zu bewahren, sondern fortzuschreiben. Der zweite Teil des Albums bietet Soloeinspielungen, individuelle Zugänge und Ehrbezeugungen, die zugleich die Eigenheiten jedes einzelnen Beiträgers aufscheinen lassen. Auf der Bühne wird “Thinking of…” eine ganz neue Qualität gewinnen, wenn eine hochkarätige deutsche Besetzung aus 13 Kontrabassisten zusammenkommt, um das einzigartige Projekt live umzusetzen.

Alte Feuerwache, Mannheim, Samstag, 04.10.2014, Beginn 20 Uhr / Einlass 19 Uhr, VVK 15 € zzgl. Geb. / AK 18 €

Vor dem Konzert von Sebastian Gramss und Co. zeigen wir den Film „Rambling Boy“ – eine Verneigung vor dem großen Bassisten Charlie Haden, der vor vier Jahren eines seiner letzten Konzerte bei Enjoy Jazz spielte und am 11. Juli dieses Jahres im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Beginn 17 Uhr Einlass 16.30 Uhr, Studio Alte Feuerwache Mannheim, AK 5€, für alle Inhaber eines Tickets von Sebastian Gramss “Thinking of … ” ist der Eintritt frei.

13 Bassisten:
Dieter Manderscheid
Dietmar Fuhr
Reza Askari
Stefan Berger
Volke Heinze
Christian Ramond
David Helm
Stefan Schönegg
Achim Tang
Jacob Kühnemann
André Nendza
Florian Herzog
Sebastian Gramss

Veröffentlicht unter CD-Neuerscheinung, Jazz, Termin | Hinterlasse einen Kommentar

Jubiläum: 30 Jahre Pianzola Bassbau

Am Wochenende des 13.–14. September lädt Giorgio Pianzola zu einer großen Kontrabass-Ausstellung mit Konzert ein. Anlass: das 30jährige Bestehen  seiner Kontrabass-Werkstatt. Ort: Kulturzentrum Progr, Aula 1. Stock, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern (Schweiz)

Samstag 13. Sept. 2014
9 bis 18 Uhr – Ausstellung
20 Uhr – Konzert mit Michel und Myria Poffet, André und Sibylle Pousaz, Reggie Johnson und weiteren Überraschungs-Gästen. Der Eintritt ist frei!

Sonntag 14. Sept. 2014
10 bis 17 Uhr – Ausstellung

Pianzola Flyer (PDF)

pianzola 30 Jahre

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Electric Viennese Bass

EVB, oder “Electric Viennese Bass” nennt Korneel Le Campte, Solo-Kontrabassist der Nationaloper Brüssel (Belgien), seinen Eminence RN. Korneel spielt ihn mit Darmsaiten, (Darm-)Bünden und in Wiener Stimmung.  Zu sehen und zu hören am Montag (15 Uhr) in Amsterdam (Almere) im Rahmen von Bass2014, Programm: Borgni, Sperger, Lupis, Vanhal. Oder auf Youtube:

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Kontrabass-Preise gestern und heute

In den letzten Jahrzehnten hat unser aller Lieblings-Instrument, der Kontrabass, unzweifelhaft an Popularität gewonnen. Noch nie gab es an den Musikschulen so viel Kontrabass-Unterricht wie heute. Aber noch immer ist ein Kontrabass eine vergleichsweise teure Anschaffung. Wie wirkt sich der größer gewordene Nachfrage auf die Preise aus?

Ein Blick in alte Kataloge bringt dazu interessantes zu Tage: im GEWA-Katalog aus dem Jahr 1960 kostet ein einfacher Sperrholzbass mit Hartholz-Griffbrett 494,– DM, ein gut geflammter, vollmassiver Bass mit Ebenholz-Griffbrett 980,– DM. Umgerechnet in Euro wären das rund 250,– € bzw. 500,– €. Klingt günstig – aber waren das wirklich Schnäppchen-Preise?

GEWA-1960-22-BassCello

Eher nicht: 1960 lag das Brutto-Jahreseinkommen in der BRD bei 3144,– €. 2013 lag der Wert mit 31.089,– € ungefähr beim 10-fachen. Daran gemessen bzw. hochgerechnet lag der Sperrholzbass bei rund 2.500,– €, und der Vollmassive bei 5.000,– €. Sperrholzbässe sind also seit 1960 effektiv deutlich günstiger geworden, während ein gut geflammter, vollmassiver Bass aus deutscher Fertigung heute kaum noch für 5.000,–€ zu haben ist. Allerdings liegt das auch daran, dass die heimischen Bassbauer die unteren Preissegmente den Importen aus Osteuropa und China überlassen, die eben diese Kategorie bereits ab 2.000,– € anbieten können. Der Preis eines GEWA-Meisterbasses lag 1960 bei 1.580,– DM – das wären nach heutiger Kaufkraft rund 8.000,–€. Das ist auch das, was man heute ungefähr für einen guten Meisterbass hinlegen muss.

Zum Vergleich einige Preise aus dem Jahre 1960:

  • Bild-Zeitung: 10 Pfennig
  • 1 l Benzin: 60 Pfennig
  • 250 g Butter: 1,62 DM
  • Rundfunkgebühr/GEZ: 7 DM mtl.
  • Opel Kapitän L (75 PS): 10.250 DM
  • Glas Bier im Jazzkeller Frankfurt: 1 DM

Noch schwieriger einzuschätzen und umzurechnen sind die Preise, die man in Katalogen aus den 1920er Jahren findet – zu sehr haben sich die Lebensverhältnisse und Lebenshaltungskosten seit dem verändert. Ein Katalog der Fa. Wunderlich aus Markneukirchen verzeichnet folgende Preise:

  • Kontrabaß, gewöhnlich, Birnbaum-Garnitur … 135 Goldmark
  • Kontrabaß, gewölbt, Ebenholz-Garnitur … 200 Goldmark
  • Kontrabaß, allerfeinstes Holz, tadellose Arbeit, beste Ebenholz-Garnitur … 400 bis 750 Goldmark
  • Künstler-Baßbogen … 30,– bis 100,– Goldmark
  • Tiroler Mechanik, Messing … 13,– Goldmark
  • Baß-Überzug, sackartig, bestes Segeltuch … 20,– Goldmark
  • Kolophon … –,25 bis 1,– Goldmark

Das Diese Preise beziehen sich übrigens auf 4-saiter (E-A-D-G) in 3/4-Größe. Die damals noch gleichberechtigt angebotenen 3-saiter (in Quintstimmung G-D-A) waren 5% günstiger. Zudem fällt auf, das damals nur teurere Bässe mit Ebenholz-Griffbrettern ausgestattet wurden – für die einfachen Instrumente war ein Birnbaum-Griffbrett üblicher Standard.

Wenn man Euro statt Goldmark annimmt, und noch eine Null an die Preise dranhängt, kommt man den heutigen Preisen verblüffend nahe. Das Preisgefüge hat sich in 100 Jahren nur wenig verändert, wenn man davon absieht, dass die einfachen Einsteiger-Bässe heute aus Sperrholz sind und nicht mehr vollmassiv wie damals. Ein durchschnittliches Monatsgehalt lang Ende der 1920er Jahren bei rund 90 Reichsmark – für einen einfachen Bass musste ein Durchschnittsverdiener also zwei Monate arbeiten.

Nicht nur die Preise haben sich also geändert, auch die Produkte und Ausstattungen. Während es vor 100 Jahren keine Alternative zur Darmsaite gab (E/A umsponnen, D/G blank), gibt es heute eine Vielzahl von Saitentypen und Materialien für Kern und Umspinnung. Stahlsaiten wurden erst nach dem 2. Weltkrieg populär, und waren zunächst deutlich teurer als Darmsaiten. 1960 kostete in Satz Thomastik Spirocore 63,30 DM. Also um die 30,– €, aber gemessen am durchschnittlichen Jahreseinkommen entspräche das heute 300,– €. Um die Mehrwertsteuer bereinigt sind Spirocore-Saiten heute also nur noch halb so teuer wie 1960.

Vielen Dank an Stefan Lob (www.schlaggitarren.de) für Kopien alter Kataloge.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Jazzband-Ergänzungs-Instrumente

In den 20er und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts konnte man hierzulande mit dem Begriff “Jazz” noch nicht viel anfangen. In bürgerlichen Kreisen verband man mit Jazz oftmals eher Krach und Klamauk, und oft kamen noch rassistische Vorbehalte gegen diesen “Negerjazz” hinzu.
Die zu diesen Vorstellungen passenden “Jazzband-Ergänzungs-Instrumente” bot der Musikinstrumente-Hersteller und Versandhändler Meinel & Herold aus Klingenthal/Sachsen in seinem Katalog an. Neben allerlei Percussion-Instrumenten sind vor allem die “Sazzofone zum Hineinsingen” (schon damals in aktueller Rechtschreibung mit “f”, und nicht “ph” …) und die Nasenflöte bemerkenswert. Wodurch sich die allerdings angebotene “Singende Säge” von einer normalen unterscheidet, bleibt leider unklar.

Ergänzungsinstrumente

Jazz-Ergänzungs-Instrumente

Veröffentlicht unter Jazz | Hinterlasse einen Kommentar

Very sad news

The Violin Channel, ein Nachrichtenportal und E-Mail-Newsletter mit dem Schwerpunkt Streicher/klassische Orchestermusik, berichtet regelmäßig über Todesfälle. Etwas befremdlich finde ich dabei die Abstufung, mit der dabei kategorisiert wird:

  • einfacher Todesfall
  • “Sad News”
  • “Very Sad News”

 

sad-news

Veröffentlicht unter Klassik, Kolumne | Hinterlasse einen Kommentar

Charlie Haden *1937 †2014

Am Freitag starb Charlie Haden. In Erinnerung an ihn habe ich mir nochmal ein Interview herausgesucht, das Ethan Iverson 2008 mit Haden führte und im Down Beat Magazine erschien.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar