50. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen – Violine & Kontrabass -

Vom 7. bis 16. Mai 2015 lädt die Musikstadt Markneukirchen zum 50. Mal junge Musiker zum Internationalen Instrumentalwettbewerb ein. Zum Jubiläumswettbewerb stehen die Fächer Violine und Kontrabass im Mittelpunkt.

Acht Tage lang werden sich die Teilnehmer im Alter bis 32 Jahre auf ihren Instrumenten präsentieren und der Bewertung durch namhafte Juroren stellen. Der Jury im Fach Kontrabass gehören an: Prof. Frithjof-Martin Grabner (Deutschland), Prof. Michinori Bunya (Japan), Prof. Dr. Paul Erhard (USA), Prof. Mette Hanskov (Dänemark), Prof. Miloslav Jelínek (Tschechische Republik), Prof. Dorin Marc (Rumänien), Prof. Thomas Martin (Großbritannien), Prof. Barbara Sanderling (Deutschland) und Prof. Dan Styffe (Schweden). Als Präsident fungiert Prof. Julius Berger.

Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen e.V.
Am Rathaus 2, 08258 Markneukirchen
Tel.: +49 (0) 37422 / 41 161
Fax: +49 (0) 37422 / 41 169
Internet: www.markneukirchen.de

 

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Mr Rogers schaut sich an, wie Sperrholz-Kontrabässe hergestellt werden

Mr. Rogers (eine Art amerikanische “Sendung mit der Maus”) besucht den Kontrabass-Hersteller Engelhard-Link, wo mit den alten Formen und Werkzeugen aus der Kay-Konkursmasse bis heute Bässe hergestellt werden.

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Werkstatt-Tipp: “Harte” LED-Lampe

Haerte

IKEA hat eine neue Schreibtischlampe im Sortiment, die sich hervorragend in der Kontrabasswerkstatt nutzen lässt. Die LED-Lampe “Harte” ist aus einem schlanken Alurohr gefertigt, an dessen Kopfende dreh- und schwenkbare LEDs montiert sind. Damit kann man prima in das Instrument hineinleuchten, wenn man beispielsweise am Stimmstock arbeitet. Der Dreicksfuß verhindert, dass die Lampe wegrutscht.

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Parce que le crayon sera toujours au dessus de la barbarie.

Cabu

Jazz, dessiné par Cabu (Jean Cabut; 13 January 1938 – 7 January 2015)

www.charliehebdo.fr

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iApp: Intonation Practise

intonation practise

Zu meinen Vorsätzen für’s neue Jahr gehört auch diesmal wieder: mehr Kontrabass üben! Passend dazu hat der Mannheimer Bassist Thomas Bugert eine kleine Überhilfe für das iPhone vorgestellt: Intonation Practise.
Die Grundfunktion der iApp: sie spielt Tonleitern und Akkorde in einem einstellbaren Tempo. Das ist eigentlich ja nichts, was man sich nicht schnell auch mit GarageBand selbst zusammenklicken könnte. Könnte! Der Vorteil, das in einer kleinen iApp parat zu haben, ist aber sicherlich, ohne weiteren Aufwand gleich loslegen zu können. Und es dann auch wirklich zu tun, und nicht erst den Bass aus der Hand zu legen, um in GarageBand “mal eben schnell” etwas zurechtzufummeln.
Die iApp tut, was sie verspricht, und die Bedienung ist intuitiv und übersichtlich, so dass man sich schnell zurechtfindet. Die Tonleitern und Akkordbrechungen werden als angenehmer Klavierklang abgespielt, lediglich der Pedalton-Modus ist etwas penetrant geraten. Tonleitern und Arpeggios kann man nicht nur linear, sondern auch in Terzen abspielen. Allerdings könnte die Auswahl an Arpeggios – Major, Minor, Diminished und Augmented, jeweils dreistimmig ausgeführt mit Grundton, Terz, Quinte + Oktave – größer sein. Kommt vielleicht ja noch …

Wer Intonation Practise ausprobieren will, kann das in C-Dur mit der kostenlosen Demo-Version tun. Für 1,79 (in-App-Kauf) werden auch die übrigen Tonarten freigeschaltet.

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Oscar Peterson Trio mit Ben Webster

In diesem technisch hervorragenden Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1974 lässt sich die Drei-Finger-Technik der rechten Hand von NHØP sehr gut beobachten.

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Workshop/Masterclass: Peter Herbolzheimer EuropeanJazzAcademy

Für die im Dezember stattfindende Arbeitsphase der Peter Herbolzheimer EuropeanJazzAcademy (Website) wird noch ein Bassist gesucht.

Ort: Landesmusikakademie Hessen, Schloß Hallenburg Schlitz, Gräfin-Anna-Str. 4 36110 Schlitz (bei Fulda); Beginn: Dienstag, 2. Dezember 2014, 14:00 Uhr, Ende: Sonntag, 7. Dezember 2014; Konzerte: 5. Dezember 2014 (Fulda) + 6. Dezember 2014 (Schlitz)

Dozenten:

  • John Ruocco (Leitung, Saxophon)
  • Jan Oosthof (Trompete)
  • Thomas Stabenow (Bass)
  • Jeanfrançois Prins (Gitarre)
  • Erik van Lier (Leitung, Posaune)
  • Bruno Castelluci (Schlagzeug)
  • Sebastian Sternal (Klavier)
  • Maria de Fatima (Gesang)

Zur Teilnahme bewerben können sich junge, professionelle Jazzmusiker/Studenten sowie nicht- professionelle Jazzmusiker mit Bigband-Erfahrung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Bogen von HR Pfretschner vermisst

Einer Kollegin ist in der Kölner S-Bahn ihr deutscher Kontrabass-Bogen abhandenen gekommen: Original Stempel und -Wappen, ca 113 g schwer, zum Verlustzeitpunkt in stark gebrauchtem Holzetui, zusammen mit einem Geigenbogen. Wem also ein solcher Bogen angeboten wird, sollte Vorsicht walten lassen!

Ich kam am 18.11. von einem Konzert von Köln nach Essen und vergaß ihn in der S-Bahn. Bei der Bahn ist er seither nicht aufgetaucht, ich habe schon eine Anzeige wegen Unterlassung aufgegeben, denn jemand muss ihn mitgenommen haben und bietet ihn womöglich ihnen bald als Hehlerware an. Ich hänge sehr an ihm, spiele ihn seit 15 Jahren.
Ich danke daher herzlich für die Rückmeldungen, meine Nummer ist 017624022904; die Anzeige bei der Polizei hat das Aktenzeichen 502000-146553-14/5

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1er salon du violon, de l’alto, du violoncelle et de la contrebasse

29.–30. November; Bellevilloise, rue Boyer, Paris

Un salon du violon pour y rencontrer son instrument.
Un instrument fait pour chaque personnalité, chaque style de jeu, un violon, un alto, un violoncelle, une contrebasse à sa main, à son oreille, au son unique, au son particulier. Une relation entre soi et son luthier est la clé de tous ces paramètres qui restent pour beaucoup encore chargés de mystères.

Pour ce 1er salon du violon au 21e Siècle à Paris, la rencontre avec les luthiers et archetiers français permettra d’admirer et de découvrir un savoir faire particuliers unique, transmis de génération en génération mais en perpétuelle évolution. La lutherie française rayonne aujourd’hui dans le monde entier par son savoir faire et ses innovations. Les formes, les techniques, les vernis, la qualité des bois sont toujours au centre de la création magique de cet instrument de musique.
Son archet «baguette» indispensable est d’une importance capitale, L’archeterie française est elle aussi en pleine évolution et sera à cet important rendez vous pour les musiciens.

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8. Kontrabass-Kaleidoskop / Kloster Michaelstein

Vom 22. bis 29. März 2015 findet im Kloster Michaelstein (Blankenburg/Harz) das 8. Kontrabass-Kaleidoskop statt. Die Veranstaltung bietet ein breit gefächertes Programm mit Einzel- und Gruppenunterricht bei international renommierten Dozenten, täglichen Konzerten und Fachseminaren zu den Themen Alte Musik und Jazz sowie Musikergesundheit.

Die Dozenten 2015:
Silvio Dalla Torre (Rostock) – künstlerische Leitung
Stanislau Anishchanka (Köln)
Matthias Weber (Stuttgart)
Luo Bing (Shanghai)
Frank Thönes (Rostock) – Neue Musik
Christian Weber (Zürich) – Jazz
Joshua Cheatham (Utrecht) – Alte Musik
Angela Gebler (München) – Physiotherapie

Alle Informationen und Anmeldung unter: www.kontrabass-kaleidoskop.de
Anmeldeschluss ist der 22. Februar 2015.

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Roger Hargrave: E-Book über Kontrabass-Bau

Roger Hargrave, ein in Deutschland lebender und arbeitender britischer Geigenbauer, hat in Zusammenarbeit mit Bassbauer René Zaal (Holland) seinen ersten Kontrabass gebaut. Die einzelnen Bauabschnitte und das Lackieren des Kontrabasses dokumentierte er im Geigenbau-Forum Maestronet – The Pegbox. Nach Fertigstellung des Instruments fasste nun er seinen umfangreichen Text (24000 Wörter) und 371 Fotos zu einem anschaulichen E-Book zusammen. Das E-Book kann man auf seiner Website herunterladen: www.roger-hargrave.de

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Wie verstärkt man einen Carbon-Kontrabass?

Kürzlich kam Andreas Mager, Bassist der österreichischen Band The Monroes bei mir vorbei. Im Gepäck hatte er seinen neuen, vollständig aus Carbon gefertigten Kontrabass. Fast vollständig, um genau zu sein, denn ein zentrales Teil ist nach wie vor aus Holz: der Stimmstock. (Das hat vor allem praktische Gründe, denn ein Holz-Stimmstock lässt er sich einfach besser anpassen und mit den Stimmsetzer positionieren.)

Da aber auch der ursprüngliche Steg aus Carbon war, war Andreas auf der Suche noch einem passenden Pickup, der sich hier montieren lässt. Andreas benutzt auf der Bühne eine drahtlose Anlage, der Pickup sollte also passiv sein, um die Zahl der Komponenten übersichtlich zu halten. Da dem flach gearbeiteten Carbon-Steg die Dicke eines Holzsteges fehlt, kamen alle Underwood-artigen Stegflügel-Pickups nicht in Frage. Stellschrauben hat er auch keine, deswegen scheiden auch LifeLine und Full Circle aus. In der engeren Wahl waren schließlich The Realist Copperhead und der APTflex, beides Pickups, die unter den Stegfuß montiert werden.
Schlussendlich entschied sich Andreas dann aber doch für einen konventionellen Holzsteg, den er mit seinem gewohnten Shadow-Stegflügel-Pickup ausstattete.

Auffällig ist so ein Bass ja. Die schimmernde Optik des Carbon-Gewebes ist schon ein Hingucker, aber sicher nicht jedermanns Fall. Beim Gewicht kann aber Carbon so schnell nichts das Wasser reichen: das Ding ist federleicht, leichter kann man einen Bass wohl nicht bauen. Der Klang ist ausgewogen und rund, vor allem aber sehr laut – wahrscheinlich das Resultat der extrem leichten Bauweise.

 

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Jazz in Beijing

Nein, eine besonders große Affinität zum Jazz haben die Chinesen leider nicht. Das kleinere Nachbarland Südkorea hat eine viel lebendigere Jazzszene, und Japan ja sowieso. Wie in Deutschland hat das sicher mit den dort stationierten amerikanischen Streitkräften zu tun, die in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg für eine schnelle Verbreitung des Jazz sorgten. Dennoch gibt es auch in Peking eine Jazzszene, die aber, gemessen an den 21 Mio. Einwohnern der chinesischen Hauptstadt, sehr, sehr klein ist.

Das East Shore Jazz Café ist wahrscheinlich der für die lokale Szene wichtigste Jazzclub in Peking. Er liegt im ersten Stock, mit schöner Aussicht auf ein bunt beleuchtetes, lebendiges Kneipenviertel am Fluss. Der Eintritt ist frei, und die Getränke sind moderat bepreist (35 ¥ für ein Bier, das sind rund 4 €). Die Atmosphäre ist locker, und bei den meisten Konzerten ist es üblich, das Gastmusiker einsteigen und mit den örtlichen (bzw. eingewanderten) Musikern jammen.
Das East Shore Jazz Café ist gut mit der U-Bahn (Station Nanluoguxiang, Linie 6) zu erreichen. Allerdings nur auf dem Hinweg, denn die letzte Bahn fährt schon gegen 23 Uhr – für den Rückweg muss man also Taxi einplanen, was in China aber ja nicht allzu teuer ist.

Der Yue Fu Jazzclub und Weinbar liegt im 15. Stock eines luxuriösen Hotels, aber etwas ab vom Schuss. Hier treten auch regelmäßig bekannte internationale Musiker auf, und das Publikum sind eher Touristen aus Europa und USA als Einheimische. Der Eintritt wird wie in New Yorker Clubs je Set erhoben, die Getränkekarte fängt mit 80 ¥ (9,50 €) für ein Glas Wein an. Die Atmosphäre ist eher konzertant, man hört aufmerksam zu und führt Gespräche, wenn überhaupt, nur flüsternd.
Den Yue Fu Jazzclub erreicht man am besten mit dem Taxi. Da es ein neues und altes MOMA Hotel gibt, muss man etwas aufpassen, dass man nicht wie wir zum falschen gebracht wird. Beide sind aber nur 5 Minuten voneinander entfernt; wir hatten das Glück, auf der Straße einen ortskundigen Spanier zu treffen, der uns den richtigen Weg wies.

EastShoreJazz

East Shore Jazz Café
East Houhai / Yandai Xiejie / Di’anmen
后海烟袋斜街地安门
2. Stock, 2 Qianhai Nanyanlu (direkt neben bzw. hinter dem Postamt Di’anmenwai Dajie)
Xicheng District
西城区
地安门外大街前海南沿2号楼2层
täglich vom 15 bis 2 Uhr geöffnet, Eintritt frei
Tel. 8403 2131

YueFuJazz

Yue Fu Jazz
Dangdai MOMA Hotel
15. Stock, Gebäude T6, 1 Xiangheyuan Lu
Dongcheng District
东城区
东城区香河园路1号当代MOMA北区T6座15层
www.facebook.com/yuefujazz

Stichwort Ausgehen: mein heißer Tipp ist das Hutgong-Viertel südlich der Station Nanluoguxiang (Linie 6). Mittendrin befindet sich auch die wichtigste Schauspiel-Schule Chinas. Hier kann man stundenlang flanieren: es bietet neben kleinen Geschäften und Boutiquen eine Vielzahl schöner Kneipen und Restaurants, die allerdings meistens schon gegen 21–22 Uhr schließen. Man muss also etwas früher aufbrechen als gewohnt, da es aber bereits um 18 Uhr stockfinster ist, gewöhnt man sich schnell dran.

Woran man sich auch erst gewöhnen muss, ist der Umstand, dass man als blonder, blauäugiger Europäer hier ein auffälliger Exot ist. Die Chinesen gehen damit aber unbefangener um als wir in Deutschland. Vor allem von den vielen chinesische Touristen vom Land wird man oft angesprochen und um ein gemeinsames Selfie gebeten, als wäre man ein Pop-Star. Auf der schmalen Hauptstraße des Hutong-Viertels sorgte so eine deutsche Touristen-Familie unbeabsichtigt für Stau, denn den blonden Nachwuchs wollte sich als Fotomotiv niemand entgehen lassen.

2014-10-13 10.54.00

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