{"id":2169,"date":"2017-01-11T10:50:31","date_gmt":"2017-01-11T10:50:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kontrabassblog.de\/?p=2169"},"modified":"2017-06-22T06:58:02","modified_gmt":"2017-06-22T06:58:02","slug":"werkstatt-tipp-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/?p=2169","title":{"rendered":"Werkstatt-Tipps"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2173 alignnone\" src=\"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2654-500x375.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2654-500x375.jpg 500w, https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2654-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2654-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>In der Kontrabass-Werkstatt kommt \u00fcblicherweise Warmleim (Kochenleim) zum Einsatz. Traditioneller Warmleim ist schon seit Jahrhunderten bekannt und bew\u00e4hrt, hat eine Reihe von Vorteilen gegen\u00fcber Industrieprodukten. Er hat aber auch einen gro\u00dfen Nachteil: da er nur in warmen Zustand verarbeitet werden kann und beim Erkalten rasch geliert, muss man sich beim Verleimen ziemlich sputen. Im Winter wird das Arbeiten mit Warmleim durch kalte Werkst\u00fccke zus\u00e4tzlich erschwert. Wenn man die zu verleimenden Teile anw\u00e4rmt, gewinnt man wertvolle Zeit, bevor der Leim anzieht. Ein loses Griffbrett kann man dazu auf die Heizung legen \u2013\u00a0bei anderen Teilen geht das aber nicht. Um den Hals anzuw\u00e4rmen, benutze ich einen elektrischen \u201eSchal\u201c: eigentlich handelt es sich um einen Tellerw\u00e4rmer, mit dem der\/die geneigte Hausmann\/frau am Esstisch die leeren Teller anw\u00e4rmt, auf dass der Schweinebraten l\u00e4nger warm bleibe. Er besteht aus einer Stofftasche mit Heizdr\u00e4hten und einem Stromanschluss, und hat gebraucht ein paar Euro gekostet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2172\" src=\"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2655-375x500.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2655-375x500.jpg 375w, https:\/\/www.kontrabassblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_2655-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><br \/>\nZum Aufleimen\u00a0eines Griffbretts braucht man nicht nur Zwingen, sondern auch Keile und Zulagen. Im Bereich des Halsfu\u00dfes sind die Oberfl\u00e4chen von Bl\u00e4ttchen und Griffbrett nicht parallel, so dass eine Zwinge leicht abrutscht. Ich verwende als Zulage gerne etwas, das ich ohnehin in der Werkstatt herumliegen habe: einen Schleifklotz aus Hartgummi. Die flache Seite passt sich auf Druck etwas der Querrundung des Griffbretts an, und verrutscht deswegen kaum. Der Clou aber ist die Oberseite: sie hat einen Radius, der es erlaubt, auch bei unterschiedlichsten Bassmodellen die Zwinge immer bestm\u00f6glichst (also ann\u00e4hernd im rechten Winkel) zum Bl\u00e4ttchen anzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Kontrabass-Werkstatt kommt \u00fcblicherweise Warmleim (Kochenleim) zum Einsatz. Traditioneller Warmleim ist schon seit Jahrhunderten bekannt und bew\u00e4hrt, hat eine Reihe von Vorteilen gegen\u00fcber Industrieprodukten. Er hat aber auch einen gro\u00dfen Nachteil: da er nur in warmen Zustand verarbeitet werden kann und beim Erkalten rasch geliert, muss man sich beim Verleimen ziemlich sputen. 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