{"id":2093,"date":"2016-03-17T19:12:58","date_gmt":"2016-03-17T19:12:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kontrabassblog.de\/?p=2093"},"modified":"2016-03-18T09:51:07","modified_gmt":"2016-03-18T09:51:07","slug":"ziemlich-ueberraschende-statistik-jazzmusiker-verdienen-recht-wenig-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kontrabassblog.de\/?p=2093","title":{"rendered":"Ziemlich \u00fcberraschende Statistik: Jazzmusiker verdienen recht wenig Geld"},"content":{"rendered":"<p>Das&nbsp;durch musikalische Arbeit erzieltes Jahreseinkommen eines Jazzmusikers liegt bei durchschnittlich 12.500 Euro. Erkenntnisse wie diese liefert jetzt eine gro\u00dfangelegte Studie, die erstmals empirische Daten zu der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation professioneller Jazzmusikerinnen und -musiker verf\u00fcgbar macht. Als Grundlage diente eine Online-Befragung mit \u00fcber 2.000 Teilnehmern. Auftraggeber der von dem Kulturwissenschaftler Thomas Renz vom Institut f\u00fcr Kulturpolitik der Universit\u00e4t Hildesheim verfassten Studie waren das Darmst\u00e4dter Jazzinstitut, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Interessengemeinschaft Jazz Berlin.<\/p>\n<p>Auch wenig \u00fcberraschend:&nbsp;Die Jazzmetropolen K\u00f6ln und Berlin sind die Regionen, wo die meisten der Befragten leben und von denen nach Selbsteinsch\u00e4tzung der Jazzmusikerinnen und -musiker die wichtigsten k\u00fcnstlerischen Impulse ausgehen. Umso problematischer ist der Befund der Studie, dass insbesondere dort professionelle Musiker selten mit mehr als 50 Euro pro Auftritt nach Hause gehen.<\/p>\n<p>Gebhard Ullmann, Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker, sieht einen klaren kulturpolitischen Handlungsbedarf: \u201eDie Studie zeigt deutlich, dass spezifisch auf Jazz ausgerichtete F\u00f6rdersysteme fehlen. Erst wenn Bund, L\u00e4nder und Kommunen eine solide Infrastruktur f\u00fcr diese wichtige Kunstform bereitstellen, kann sich auch die Lebenssituation ihrer K\u00fcnstler nachhaltig verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Neben Zahlen zur Einkommenssituation liefert die Studie auch interessante Informationen zu den Auftrittsm\u00f6glichkeiten und zur Ausbildung und zum Werdegang der befragten Musiker. Die Zahlen sind gut lesbar aufbereitet und kommentiert, so dass die Studie einen sehr anschaulichen Einblick in die Situation im Berufsfeld &#8220;Jazzmusiker&#8221; bietet. F\u00fcr angehende Jazzmusiker ist die Studie somit eigentlich Pflichtlekt\u00fcre &#8211; aber auch f\u00fcr alte Hasen sehr lesenswert.<\/p>\n<p>Studie zum Download: <a href=\"http:\/\/www.jazzstudie2016.de\">www.jazzstudie2016.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.u-d-j.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/jazzstudie2016_infografik_final.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/www.u-d-j.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/jazzstudie2016_infografik_final.pdf\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"842\"\/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das&nbsp;durch musikalische Arbeit erzieltes Jahreseinkommen eines Jazzmusikers liegt bei durchschnittlich 12.500 Euro. Erkenntnisse wie diese liefert jetzt eine gro\u00dfangelegte Studie, die erstmals empirische Daten zu der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation professioneller Jazzmusikerinnen und -musiker verf\u00fcgbar macht. 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