Der beste Jazz?

Amazon hat eine Liste mit den 100 großartigsten Jazz-Alben veröffentlicht. Klar – so eine Liste kann nur subjektiv sein, und in diesem Fall ist auch davon auszugehen, dass nur bei Amazon erhältliche Alben zur Auswahl standen. Dennoch ist es ganz interessant, die Liste mal durchzugehen. Platz 1 und 2 belegen überraschenderweise zwei avantgardistische Veröffentlichungen:  Ornette Colemans The Shape of Jazz to Come und Coltranes Love Supreme. Auf Platz 8 ist mit Charles Mingus’ The Black Saint and the Simmer Lady der erste Basssist-Bandleader. Erstaunlich: Bill Evans’ Everybody Digs Bill Evans auf Platz 21, die Vanguard-Sessions fehlen. Eine krasse Fehleinschätzung, finde ich. Das zeitgenössische Trio The Bad Plus schafft es mit Suspicious Activity auf Platz 39. Eine meiner Lieblingsplatten,  The Great American Songbook von Carmen McRae auf Platz 52: eine Überraschung, ich hielt die Platte immer für recht unbekannt …

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