Im Public-Domain-Bereich der Homepage des PRObass Musikverlags stellt Karl-Hans Bonzelett seine Bearbeitung der Sonate von Henry Eccles zum Download zur Verfügung. Die Solostimme liegt dabei sowohl im Tenor-Schlüssel als auch im Bass-Schlüssel vor. Aber auch die Begleitung liegt zweimal vor: Einmal in g-Moll zur Begleitung des Kontrabasses in Orchesterstimmung und einmal in a-Moll zur Begleitung des Kontrabasses in Solostimmung.
Im arco jazz bass-Bereich der ProBass-Website ist mit “Yesterdays” von Jerome Kern ein weiterer Standard als Playback (in den Formaten mp3, Midi und Band-in-a-Box/.sgu) als auch als Beispiel mit arco gestrichenem Solobass zum Download dazugkommen.
Archiv für August 2009
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Frank Walter Steinmeier Jazz mag. Nun ja, für die wahlentscheidenden Prozente wird dies wohl nicht zuständig sein. Wie es mit dem Stellenwert des Jazz innerhalb der Parteien aussieht, hat aber die Bundeskonferenz Jazz eruiert und auf ihrer Website kommentiert und veröffentlicht:
„Erstmalig liegen damit gesammelt kulturpolitische Positionen der Bundestagsparteien zu Jazz und improvisierter Musik vor. In den Antworten werden interessante Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede deutlich. “ schreibt die Bundeskonferenz Jazz. „Es ist erfreulich, wie gut fast alle Parteien die spezifische Situation der Jazzmusik und die daraus folgenden Probleme kennen. Ohne Noten verteilen zu wollen fassen wir zusammen, dass lediglich die CDU im Vergleich zu den anderen Parteien mehr als vage bleibt und den konkreten Bezug auf Jazzmusik und deren Besonderheiten vermissen lässt. Das ist insbesondere deshalb bemerkenswert, da diese Partei den Kulturbeauftragten der Bundesregierung stellt, der in den letzten vier Jahren für dieses Themenfeld zuständig gewesen ist“, lautet das Fazit. Ein wenig amüsant finde ich, wie Parteien aus dem Jazz Kapital zu schlagen gedenken: „Alle Parteien sprechen sich zudem für den Export von Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern aus, dessen Förderung seiner Natur nach Bundesaufgabe ist.“
Thomas Steinfeld hat sich in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung kritisch mit den Wahlprüfsteinen auseinander gesetzt und kommt zu folgendem Fazit: „Die erfolgreichsten Jazzmusiker, auch in Deutschland, kommen gegenwärtig immer noch aus den skandinavischen Ländern, vor allem aus Norwegen und Schweden. Jedes Kind erhält dort die Möglichkeit, ein Instrument zu lernen, kostenlos. Aber eine Institution, die der Bundeskonferenz Jazz entspräche, gibt es in keinem dieser Länder. Ob das miteinander zusammenhängt?“
Heute vor 50 Jahren wurde Miles Davis’ einflussreiches Album Kind of Blue veröffentlicht. Für mich gehört die Platte zu den Aufnahmen, die ich einfach immer wieder hören kann: Nicht nur musikalisch, sondern auch von der hervorragenden Aufnahmequalität her hat die nichts von ihrer Frische verloren.
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Bis zum 23. August gibt es bei Spreadshirt 15% Rabatt. Eine gute Gelegenheit, sich in meinem T-Shirt-Shop mit Bass-T-Shirts einzudecken! Dazu bei der Bestellung Gutscheincode SOMMERZEIT2009 eingeben …
stunning bass-string shot from urbanscreen on Vimeo. Dieser Videoclip zeigt auf eindrucksvolle Weise das Schwingungsverhalten von Basssaiten. Frequenz und Wellenlänge der Saite einerseits und Bildfrequenz der Videokamera andererseits führten bei diesem Mitschnitt rein zufällig zu diesem Ergebnis. Ahnliches lässt sich mit bloßem Auge übrigens unter Zuhilfename eines Stroboskops beobachten. Der Film verdeutlicht sehr gut, warum ein unsauber abgerichtetes Griffbrett klappert, bzw. warum es so schwierig ist, ein Griffbrett bei niedriger Saitenlage so abzurichten, dass es nicht klappert. Denn das Schwingungsverhalten der Saiten ist sehr viel komplexer und die Amplitude viel höher als man mit ohne optische Hilfsmittel zu erkennen vermag.
(Dank für den Videotipp an Bill Amatneek/via 2xbasslist)
Das Wall Street Journal beschäftigt sich in einem Artikel mit dem Jazz in den USA. Der Jazz sei zwar mittlerweile im Kurrikulum der Schulen und in staatlich subventionierten Konzertsälen angekommen, aber jetzt höre kaum mehr jemand zu, sieht Terry Teachout im düsteren Beginn ihres Artikels voraus. Die jüngste Untersuchung des National Endowment for the Arts über Publikumszuspruch in den Künsten kommt zu einem nicht ganz so drastischen Ergebnis, aber die Situation des Jazz sei alles andere als gesund. Das Jazzinstitut fasst in seinem Newsletter (Jazz News No. 18/2009) zusammen: „Von 2002 zu 2008 habe die Zahl derjenigen, die wenigstens ein Jazzkonzert im Jahr besuchen, von 10,8% auf 7,8% abgenommen. Von 1982 auf 2008 habe das Durchschnittsalter des Jazzkonzertbesuches von 29 auf 46 zugenommen. Ältere Leute würden auf der anderen Seite seltener in Jazzkonzerte gehen als früher. Selbst unter College-Absolventen habe die Besucherzahl abgenommen. Die Zahlen würden zeigen, dass sich das Publikum des Jazz immer mehr dem der klassischen Musik angleiche. Das alles habe sicher damit zu tun, dass der Jazz sich immer mehr zu einer Kunstmusik entwickelt habe und heute eher als Hochkultur angesehen werde. Fazit: Jazzmusiker sollten gleich heute damit beginnen, ein jüngeres Publikum auf ihre Musik aufmerksam zu machen.“ Die NEA-Studie kann auf der Website des National Endowment for the Arts downgeloaded werden.
Dass der Jazz durchaus auch jüngere Generationen ansprechen kann, lässt sich übrigens bei einem Besuch im Frankfurter Jazzkeller nachprüfen. Bei den Mittwochs-Sessions liegt der „gefühlte“ Alterdurchschnitt des Publikums bei 30–35 Jahren, wobei bisweilen fraglich ist, ob es tatsächlich der Jazz ist, der die Leute in den Keller lockt. Aber auch als ich vor ein paar Wochen im B-Flat in Berlin war, waren die unter Vierzigjährigen gut repräsentiert.
Jens-Christian Rabe schreibt in der Süddeutschen Zeitung über das Sterben der Musikzeitschriften, von dem auch Jazz-Zeitschriften betroffen sind. Den Grund sieht er nicht allein in der wirtschaftlichen Krise, sondern auch in der Tatsache, dass beispielsweise im Jazz das Publikum, dessen Durchschnittsalter 1982 noch 29 Jahre betragen habe, heute 64 Jahre alt sei. Das Jazzinstitut bezweifelt diese Zahlen, und verweist auf Terry Teachouts Wall-Street-Journal-Artikel (letzter Absatz). Rabe resümiert spöttisch: „Immerhin wandern Leser dieser Altersgruppe nicht ins Netz ab.“
Mit dem EDB1 hat die britische Firma Headway einen Preamp für die Verstärkung von akustischen Instrumenten wir Gitarre, Geige und Kontrabass entwickelt, der auf kleinstem Raum etliche spezielle Funktionen bietet, die man bei Bassverstärkern oft vergeblich sucht.
Der EDB1 hat zwei Kanäle, die entweder über einen Klinken- und einen XLR-Eingang, oder eine Stereo-Klinkenbuchse gefüttert werden. Für Kondensator-Mikros oder aktive Tonabnehmersysteme (wie z. B. der Bassbalsereit) übernimmt der EDB1 auch die Stromversorgung (Phantomspeisung). Beide Kanäle haben einen eigenen Gain-Regler, und umschaltbare (!) Eingangsimpedanzen. Dies ist vor allem für passive Piezo-Tonabnehmer interessant, die ja nur mit optimal angepasster Eingangsimpedanz ihr volles Potential ausschöpfen können. Zur Anpassung an verschiedene Pickup-Typen wie Elektretfilm-, Piezofilm-, Coaxialkabel-, Keramikwafer- oder aktive Piezotonabnehmer kann hier zwischen einer Impedanz von 20, 5 oder 1 MOhm gewählt werden – eine Funktion, die nur wenige Geräte bieten.
Neben der 5-Band Klangregelung mit Bass-, zweifach Mitten-, Presence- und Höhen-Regler hat der EDB1 noch weitere Asse im Ärmel, mit denen sich Feedback und Wummersounds in den Griff bekommen lassen: mit einem Phasenumkehrschalter lassen sich Interferenzen, die sich aus einem ungünstigen Abstand zwischen Lautsprecher und Instrument ergeben, ausschalten. Mit dem Hochpassfilter kann man problematische Tiefbass-Frequenzen eliminieren. Des Weiteren steht ein zuschaltbarer Notch-(Kerb-)Filter zur Verfügung: im Frequenzbereich zwischen 50Hz und 6KHz lassen sich mit variabler Bandbreite störende Frequenzen, die z. B. für Rückkopplungen oder Interferenzen verantwortlich sind, herausfiltern.
Auf der Bühne kann der EDB1 gleichzeitig einen Bassamp (Line out) sowie ein Mischpult (XLR-Ausgang, symmetrisch) mit Signalen versorgen. Durch seine variable Eingangsimpedanz und die vielfältige Klangreglung hilft einem der EDB1, auch E-Bass-Verstärker zu benutzen, die für die Kontrabass-Verstärkung eigentlich eher ungeeignet sind. Mit seinen vielfältigen Regel- und Einstellmöglichkeiten kann man ihn aber auch direkt an eine geeignete Aktivbox oder die PA-Anlage anschließen und auf einen dezidierten Bassamp ganz verzichten. Aber auch für Bassisten, die ein Mikrofon benutzen möchten oder zwei Pickups mischen wollen, ist der EDB1 ein interessantes Gerät.
(Erhältlich über www.jonaslohse.de)
Massimo Biolcati hat die Version 2.2 seiner iPhone-Software iRealBook veröffentlicht.
Neu in Version 2.2:
• Systemvoraussetzung: Apple iPhone OS3.0
• 75 weitere Songs (insgesamt 700 Songs)
• Neuer Font (Schrift) für bessere Lesbarkeit (an dieser Stelle durfte ich Massimo typografisch zur Seite stehen
sieht jetzt viiiel besser aus, finde ich!)
• Querformat möglich
• mehrere Playlists
• verbessertes Backup
• eigene Farbschemata möglich (z.B. schwarz auf beige, weiß auf schwarz, schwarz auf rot/grün etc.) • Songs und Playlists können aus dem Programm heraus per Email verschickt werden
• 12/8-Takt möglich
• neue Akkordqualitäten: 9#5, 13#11, 5, 2, add9
• bugfixes


