Archive for the 'und sonst noch' Category

Kurznachrichten

Bassist Phil Palombi hat seine Website aufgeräumt, erneuert und um ein Weblog ergänzt.
Palombi ist Herausgeber eines Buches mit 15 Transkriptionen von Scott LaFaro-Solos, und durfte eine seiner CDs mit LaFaro Prescott-Bass aufnehmen, der sich heute im Besitz des Bassbauers Barrie Kolstein befindet.

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Ada M. Babino plant ein Biopic über den Kontrabassisten Keter Betts, der in seiner über 60-jährigen Karriere mit Dinah Washington, Cannonball Adderley, Stan Getz, Ella Fitzgerald und vielen anderen gearbeitet hatte. Zur Finanzierung sucht er Unterstützer auf Kickstarter.

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Thomas Bickelhaupt ist Bildender Künstler und spielt Kontrabass. In einer Serie von 50 Grafiken illustriert er die Beziehung zwischen Kontabass und Kontrabassspieler auf humoristische Weise. Einen kleine Einblick bekommt man unter http://ph-ludwigsburg.de/9148.html

Höhenunterschiede überwinden mit dem Bass

Mit dem Bass in den Fahrstuhl? Was für Warmduscher. Kontrabassist Peter A. Langisch liebt die Herausforderung und probierte mal einen Paternoster. Bericht nach dem Klick.

Ungewohnte Perspektiven

 

Eine Werbekampagne für die Berliner Philharmoniker überrascht mir ungewohnten Perspektiven.
Mehr Motive auf Behance.net.

Credits:
Concept: Mona Sibai, Björn Ewers, Client: Stiftung Berliner Philharmoniker, Agency: Scholz & Friends Berlin; Photographer: Mierswa-Kluska; Art Director: Björn Ewers; Copywriter: Mona Sibai, CDs: Michael Winterhagen/Nils Busche

Pink Panther

In ihrem unveröffentlicht gebliebenen Bekennervideo hat die Zwicker Terrorzelle ja bekanntermaßen Ausschnitte und Musik aus der Zeichentrickserie „Paulchen Panther“ verwendet. Inzwischen wird die „Paulchen Panther“-Titelmelodie auch als hämische Hymne auf Aufmärschen der Neonazis abgespielt, wie ich gerade las. Wie die Nazis auf sowas kommen, ist (wie die übrige Geisteshaltung ja auch) nicht nachvollziehbar. Henry Mancini, der Komponist, würde sich sicher im Grabe herumdrehen:

  • Henry Mancini war Einwandererkind („Ausländer“)
  • als Soldat der US-Arme war er an der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen beteiligt
  • es handelt sich bei seiner Musik um die „entartete Negermusik“ Jazz
  • sein Lieblingsmusiker war der Jude Benny Goodman

 

Guten Appetit!

Kollege Johannes Schaedlich schickte mir unlängst folgenden Schnappschuss:

Bassbögen kann man in Reutlingen essen. Im Club ,Jazz In Der Mitte‘ wird am Tresen ein kleines Vesperpaket mit Brezel und sog. Landjägern (kleine geräucherte Mettwürstchen in traditioneller Vierkant-Form) angeboten. Diese Landjäger werden von einem örtlichen Metzger hergestellt, der seinem Produkt die originelle Bezeichnung ,Bassbogen‘ verliehen hat. Ich habe so ein Etikett von der Packung gelöst (selbstverständlich nicht ohne deren Inhalt vorher aufgegessen zu haben) und es auf meinen Bogenkasten geklebt. Da sitzt es nun seit geraumer Zeit – was ich zwar originell finde, außer mir aber sonst niemandem auffällt.

 

 

So schlecht war’s doch gar nicht?!?!

Weihnachts-Verlosung: „Der Kontrabass“ im Stalburg-Theater Ffm

Unter den Lesern/Abonnenten des Lando Music-Newsletters werden 10 x 2 Karten für eine Vorstellung des Theaterstücks „Der Kontrabass“ im Stalburg Theater Frankfurt (Termin nach Wahl und Verfügbarkeit) verlost. Der Newsletter kann nach dem Klick abonniert werden, Einsendeschluss ist der 3. Januar; der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DER KONTRABASS von Patrick Süßkind
im Stalburg Theater Frankfurt / mit Benjamin Hille

Ein einsamer Orchestermusiker frönt in seiner schallisolierten Wohnung der Hassliebe zu seinem Instrument: dem Kontrabass. Seine leidenschaftlichen Tiraden hält er mit reichlichem Biergenuss in Schwung. Ob aus seiner heimlichen Liebe zu einer Sängerin etwas wird, bleibt offen. Über die Qualen seiner in die Zwänge einer strengen Hierarchie eingebundenen Existenz lässt er uns dagegen nicht im Zweifel.
Es wurde schon häufig gespielt, dieses Erfolgsstück von Patrick Süskind. Doch nicht oft ist es gelungen, diesen tragischen Helden so komisch darzustellen, wie es Benjamin Hille tut. Ein Meisterstück an Schauspielkunst.

Dauer: Ca. 120 Minuten inkl. Pause

Termine siehe Website des Stalburg-Theaters, Glauburgstr. 80, Frankfurt/Nordend, Tel.: 069 25 62 77 44

Geht’s noch dreister?

Vor einiger Zeit nahm ich mal einen Gig in einer Hotelbar an – zu einer Gage, die man sich aufgrund ihrer Geringfügigkeit irgendwie als „bezahlte Probe“ schönredet.
Ein paar Tage vor dem Gig meldete sich eine Mitarbeiterin aus der Marketingabteilung der Hotelkette per E-mail bei mir:
„Hallo Herr Lohse, am XX.XX. wird ein Image Film vom Hotel gedreht, hierzu bräuchten wir Statisten. Wäre es möglich, dass Sie beide bereits gegen 19:45 / 20 Uhr [statt 21 Uhr] da sein könnten? Dann würden wir, wenn es Ihnen Recht ist noch eine kurze Aufnahme, vor Ihrer eigentlichen Spielzeit machen. Sie brauchen hierfür keine extra Programm einzustudieren, es geht lediglich um den Show Effekt. Die Aufnahme sollte in 30–45 Min abgeschlossen sein“.
Ich bat um Aufklärung über die gewünschten Nutzung der Aufnahmen, damit ich ein Angebot erstellen könne. Daraufhin ein Rückruf, der im Wesentlichen den schon bekannten Inhalt der E-mail wiederholte. Meine direkte Frage nach der Vergütung sorgte hingegen für Verwirrung: „ … ach so, ich dachte, Sie kommen doch sowieso, und im Rahmen unserer Kooperation [sic!] … ich stelle Sie da mal an meinen Kollegen durch, Moment …“.
Langer Rede kurzer Sinn: ich legte noch ein zweites Mal kurz dar, dass jede Handwerkerrechnung nicht dadurch günstiger wird, dass man den Handwerker dabei filmt, und dass das selbstverständlich bei Musikern erst Recht so sei. Das Gespräch war daraufhin ziemlich schnell zu Ende …

Das geht mit einem Bass nicht.

Homestory: Chillen beim Bassisten

Normalerweise sind wir Bassisten ja genügsame Charaktere, die ihr wichtige Aufgabe stets bescheiden und zuverlässig im Hintergrund nachgehen. Umso erfreulicher, dass im Zuge von Lenas ESC-Auftritt auch zwei Kontrabass-Kollegen in den Fokus des Millionenpublikums rückten. Wie es bei Bassist Nico Brandenburg zuhause aussieht und dass er eine schicke Dachterrasse sein Eigen nennt, kann man hier erfahren. Und Stefan Raabs fulminante Show-Eröffnung mit groovender Big Band, in der Lena auf  dem Kontrabass von Heavytones-Bassist Dominik Krämer herumturnte, kann man hier nochmal miterleben.

Frühjahrsputz

Es wurde aber auch Zeit: gestern habe ich dieses Weblog einem Update unterzogen. Es läuft jetzt, endlich, unter WordPress 3.1. Eigentlich wollte ich das schon viel früher machen, um ein paar der neuen Funktionen nutzen zu können. Andere Weblogs, die ich betreue, hatte ich auch schon vor Monaten aktualisiert. Aber aufgrund bestimmter Plugins und Basteleien, die ich am PHP-Code vorgenommen hatte und an die ich mich nur noch bruchstückhaft erinnere, habe ich das immer wieder verschoben. Immerhin datiert meine Erstinstallation aus dem Jahre 2006, ist also ziemlich genau 5 Jahre her. Gestern Abend habe ich mich dann kurzentschlossen ans Werk gemacht. Ganz offenbar lief auch alles recht glatt. An ein paar Stellen muss ich in den nächsten Tagen noch aufräumen und nachbessern.
Was ist neu? Och, am meisten hat sich eigentlich unter der Haube getan. Youtube-Filme sollten sich jetzt noch einfacher einbinden lassen — das werde ich nachher gleich mal testen. Und ich kann jetzt mit der WordPress iApp direkt vom iPad/iPhone aus bloggen. Von unterwegs. Cool!

Kontrabass für’s iPad

Ich habe mir gerade Apples brandneue iPad-App Garage Band installiert. Wow! Die App macht richtig Laune. Bei den Instrumenten ist sogar ein gezupfter Kontrabass dabei. Der ist nicht nur optisch hübsch gemacht, sondern klingt auch ziemlich gut. Gegen einen echten Kontrabass kommt das iPad sicher nicht an – aber für Elektronik gar nicht mal schlecht. Die Tonerzeugung ist sogar dynamisch: je nach dem, wie „hart“ (bzw. schnell) man greift, ist der Ton leiser oder lauter. Von mir gibt’s dafür 5 Sterne.GarageBand

Off topic: Der Flattr-Button

Aufmerksame Lesern haben vielleicht den neuen orange-grüne Button in der Seitenleiste bemerkt: der flattr-Button. flattr ist ein neuer Micropayment-Dienst, der mir heute morgen auf taz.de und fscklog.de aufgefallen ist. flattr ist eine einfache Möglichkeit zur Geldverteilung an Netzinhalte, die man gerne liest, sieht, hört oder nutzt. Bei den klassischen Printmedien wie Zeitung und Magazinen funktioniert die Finanzierung über die Werbeeinahmen und die Verkaufserlöse. Doch im Internet funktioniert das nicht, obwohl der eine oder andere gerne bereit wäre, seiner Wertschätzung auch monetär Ausdruck zu verleihen und für konsumierte Netzinhalte freiwillig etwas zu zahlen. Den meisten ist es aber einfach zu umständlich, sich wegen 20 Cent irgendwo einzuloggen, oder gar eine Banküberweisung auf den Weg zu bringen. Von Sicherheitsaspekten mal ganz abgesehen.

Die neue Idee hinter flattr ist so einfach wie überzeugend: als Mitglied bei flattr (das ich nun bin) zahlt man jeden Monat einen beliebigen Betrag ein,  mindestens jedoch 2 €. Gefällt einem eine Website (oder Artikel, Foto, Musikstück, Software, …), so klickt man auf den flattr-Button (sofern vorhanden). Am Ende eines Monats wird der gezahlte Betrag unter allen angeklickten flattr-Empfängern verteilt – hat man z.B. nur einen Artikel für gut befunden, bekommt der Autor die 2 € komplett; hat man 200 angeklickt, bekommt jeder Autor einen Cent. Um all das muss man sich als Konsument aber dann gar nicht kümmern – ein Mausklick genügt jeweils, um jemanden etwas Gutes zu tun.
Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele meiner Lieblingswebsites sich rasch einen flattr-Button zulegen, damit ich mein Geld auch sinnvoll adressieren kann …

(mehr dazu auch hier: Spreeblick)