Archive for the 'Pädagogik' Category

Workshop: Jochen Rückert / Mark Turner / Matt Penman / Lage Lund

22. Mai 2013
10:30bis14:30

Das Dr. Hoch’s Konservatorium und die Jazz-Initiative Frankfurt am Main veranstalten am Mittwoch, 22.5.2013 (10:30 bis 14:30 Uhr) einen Jazzworkshop mit Mark Turner (sax), Lage Lund (guitar), Matt Penman (bass), Jochen Rückert (drums)
Der Workshop steht auch Jazzmusikern und Zuhöhrern offen, die nicht am Konservatorium studieren; die Teilnahmegebühr beträgt 45,- €. Anmeldeschluss ist der 30.4.2013.
Veranstaltungsort ist das Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, 60314 Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zum Workshop erhalten Sie bei Frau Dr. Caroline Prassel, Dr. Hoch’s Konservatorium (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Tel. 069-212 70176

Anmeldeformular nach dem Klick

Drummer Jochen Rückert stammt aus Köln. 1996 gewann er den Blue Note Jazzsearch und die European Jazz Competition. Er zog 1998 nach New York und veröffentlichte dort sein Debutalbum (u. a. mit Kurt Rosenwinkel und Chris Potter). Neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker arbeitet Rückert mit Rockbands (Bonnie Lundy und Seems So Bright) und unter dem Alias Wolff Parkinson White auch auf dem Gebiet der elektronischen Musik.

Der Saxophonist Mark Turner stammt aus Kalifornien. Nach seinem Studium am Berklee College of Music ging er Anfang der 1990er Jahre nach New York, wo er seitdem mit Kurt Rosen- winkel, James Moody, Brian Blade, Brad Mehldau und Joshua Redman arbeitete. 2009 erschien das Album „Sky & Country“, das er mit seinem Trio Fly – Larry Grenadier (b) und Jeff Ballard (dr) – eingespielt hat. www.flytrio.com

Gitarrist Lage Lund stammt aus Norwegen. Das Studium führte ihn zum Berklee College of Music und ab 2002 nach New York zur Juillard School of Music. 2005 gewann er ersten Preis der Thelonious Monk International Jazz Competition. Er spielte mit David Sanchez, Maria Schneider Orchestra, Seamus Blake, Ron Carter, Wynton Marsalis und Mulgrew Miller. www.lage-lund.com

Originally from New Zealand, Matt Penman moved to the U.S in 1994 to attend Berklee College of Music, and in 1995 to New York, where he maintains an international performing, recording and teaching schedule as one of jazz music’s most in-demand bassists. In 2009, Matt founded a collaborative quartet with Joshua Redman, Aaron Parks and Eric Harland called James Farm. In addition to his main projects, Matt performs regularly with John Scofield; in trio and in quartet with Joe Lovano. He is a member of Nils Wogram’s Root 70, and Breve, a drummer-less trio with Hayden Chisholm and John Taylor. Other collaborators have included Kurt Rosenwinkel, Kenny Werner, Dave Douglas, Chris Cheek, Seamus Blake, Wolfgang Muthspiel, Guillermo Klein, Rebecca Martin, Nicholas Payton, Fred Hersch and Madeleine Peyroux. www.mattpenman.com

Jazz-Workshops in Frankfurt

22. Mai 2013
10:30bis14:30

Da noch Plätze frei sind, erlaube ich mir nochmals den Hinweis auf zwei Workshops, an denen ich als Mitorganisator beteiligt bin:

1.) Hubert Nuss/Hans Dekker/John Godsby am Samstag, 20.4.2013

2.) Workshop mit Jochen Rückert, Mark Turner, Lage Lund and Matt Penman am Mittwoch, 22.5.2013. Beide Workshops finden im Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt statt. Anmeldung nach dem Klick

Originally from New Zealand, Matt Penman moved to the U.S in 1994 to attend Berklee College of Music, and in 1995 to New York, where he maintains an international performing, recording and teaching schedule as one of jazz music’s most in-demand bassists. In 2009, Matt founded a collaborative quartet with Joshua Redman, Aaron Parks and Eric Harland called James Farm. In addition to his main projects, Matt performs regularly with John Scofield; in trio and in quartet with Joe Lovano. He is a member of Nils Wogram’s Root 70, and Breve, a drummer-less trio with Hayden Chisholm and John Taylor. Other collaborators have included Kurt Rosenwinkel, Kenny Werner, Dave Douglas, Chris Cheek, Seamus Blake, Wolfgang Muthspiel, Guillermo Klein, Rebecca Martin, Nicholas Payton, Fred Hersch and Madeleine Peyroux. www.mattpenman.com

 

Workshop: Hubert Nuss (p), John Goldsby (b), Hans Dekker (dr)

20. April 2013
10:00bis15:00

Im Dezember 2011 hatte ich in der Freitagsküche (im Hinterhof des Kontrabass-Atelier gelegen) einen Workshop mit dem Bassisten John Goldsby veranstaltet. Das kam sehr gut an, so das John und ich sogleich beschlossen, dem Workshop einen zweiten Teil folgen zu lassen. Am 20. April 2013 ist es nun soweit. Zusammen mit dem Trio des Pianisten Hubert Nuss ist John am 19.4. für ein Konzert  zu Gast in Frankfurt. Am Samstag bieten wir wieder eine Workshop an. veranstaltungsort ist diesmal das Dr. Hoch’s Konservatorium, die Teilnahmegebühr beträgt 45 €.

Teil – Dauer rd. 2 Std.
Masterclass für Pianisten (Thema: Standards, Funktionale Reharmonisation, Messiaen-Farben;
parallel dazu: Masterclass für Bassisten / Masterclass für Schlagzeuger.
Die Masterclasses sind auch offen für andere Instrumentalisten und passive Teilnehmer (Zuhörer).

Pause (30 min)
2. Teil – Dauer rd. 2 Std.
Bandworkshop mit allen Teilnehmern

Hubert Nuss studierte Jazzklavier in Köln. Er spielte u. a. mit Mel Lewis, Clark Terry, Shirley Bassey, Benny Bailey, Don Menza, Johnny Griffin, Art Farmer, Slide Hampton, Toots Thielemans, Ack van Rooyen, Bob Brookmeyer und Peter Herbolzheimer. Auf Synästhesien, also die gleichzeige Wahrnehmung von Tönen und Farben, wie sie dem französischen Komponisten Olivier Messiaen geläufig waren, bezieht sich das Hubert Nuss Trio mit seinem aktuellen Album The Book Of Colours.

John Goldsby ist seit 1994 der Bassist der WDR Big Band (Köln). Zuvor lebte und arbeite er in New York und spielte mit Musikern wie George Benson, Benny Goodman, Lionel Hampton und Wynton Marsalis. John Goldsby unterrichtete an den Musikhochschulen in Köln und Essen und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema des Kontrabass im Jazz.

Hans Dekker studierte Schlagzeug in Amsterdam und arbeitete danach mit Musikern wie Frits Landesbergen, Ack van Rooyen, Greetje Kauffeld, Rob Pronk, Jasper van’t Hof und Jerry van Rooyen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Concertgebouw Jazz Orchestra, dem er acht Jahre lang angehörte, und ist seit 2005 Mitglied der WDR Big Band Köln.

Ort: Dr. Hoch’s Konservatorium, Sonnemannstraße 16, Kammermusiksaal; Beginn 10 Uhr. Anmeldung nach dem Klick

Kontrabass-Workshop mit Bruno Suys

26. Januar 2013
10:00bis16:00

Der Workshop ist offen für Anfänger, Fortgeschrittene sowie Studierende. Der Schwerpunkt liegt im lockeren, klangvollen Spiel, im Sitzen oder Stehen, mit deutscher oder französischer Bogenhaltung. Vorbereitete Stück sind willkommen, aber nicht Voraussetzung.

Wenn möglich, Instrument und Bogen mitbringen, anderenfalls stehen ein 3/4 und ein 1/2 Kontrabass zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.

Weitere Informationen: bruno.suys (ätt) dr-hochs (punkt) de

Anmeldung:

https://sites.google.com/site/workshopkbass/

 

Jazz-Workshops in Frankfurt

15. Dezember 2012
10:00bis16:00
20. April 2013
10:00bis16:00
22. Mai 2013
10:30bis14:30

Zusammen mit dem Dr. Hoch’s Konservatorium und der Jazz-Initiative Ffm. organisiere ich wieder einige Jazz-Workshops in unserer schönen Mainmetropole. Der nächste ist bereits im Dezember:

Am 15.12.2012 von 10 bis 16 Uhr findet im Konservatorium ein Jazz-Workshop mit der Sängerin Eva Mayerhofer (Dozentin am Konservatorium) und Lars Duppler (p), Matthias Akeo Nowak (b) und Jens Düppe (dr).
Kontrabassist Matthias Akeo Nowak hat für die Bassisten folgendes auf dem Lehrplan: klassische Herangehensweise, Jazz-Routinen, Jazz-Handwerk (Time, Groove), „Little Rhythms“, Transkriptionen (Vorbilder, Hörbeispiele), Philosophie „Ying & Yang des Bassisten“, seine Rolle innerhalb der Band, Solokonzepte (Bigband, Trio, Solo-Bass)

Im Dezember 2011 hatten wir bereits schon einmal John Goldsby zu Gast für einen tollen Workshop (damals in der Freitagsküche, im Hinterhof von Lando Music). Am 20. April 2013 ist er erneut hier, zusammen mit Hans Dekker (dr) und Pianist Hubert Nuss.
John Goldsby ist seit 1994 der Bassist der WDR Big Band (Köln). Zuvor lebte und arbeite er in New York und spielte mit Musikern wie George Benson, Benny Goodman, Lionel Hampton und Wynton Marsalis. John Goldsby unterrichtete an den Musikhochschulen in Köln und Essen und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema des Kontrabass im Jazz.

Am 22. Mai 2013 haben wir das New Yorker Quartett um Drummer Jochen Rückert für einen Workshop eingeladen. Zusammen mit Mark Turner (sax), Lage Lund (git) und Matt Penman (b).

Originally from New Zealand, Matt Penman moved to the U.S in 1994 to attend Berklee College of Music, and in 1995 to New York, where he maintains an international performing, recording and teaching schedule as one of jazz music’s most in-demand bassists. In 2009, Matt founded a collaborative quartet with Joshua Redman, Aaron Parks and Eric Harland called James Farm. In addition to his main projects, Matt performs regularly with John Scofield; in trio and in quartet with Joe Lovano. He is a member of Nils Wogram’s Root 70, and Breve, a drummer-less trio with Hayden Chisholm and John Taylor. Other collaborators have included Kurt Rosenwinkel, Kenny Werner, Dave Douglas, Chris Cheek, Seamus Blake, Wolfgang Muthspiel, Guillermo Klein, Rebecca Martin, Nicholas Payton, Fred Hersch and Madeleine Peyroux. www.mattpenman.com

Alle Workshops finden im Dr. Hoch’s Konservatorium statt. Weitere Infos zu den Workshops und Anmeldeformulare nach dem Klick.

8. Rostocker Kontrabass-Workshop

16. September 2012bis21. September 2012

mit Prof. Nicholas Walker (Ithaca/USA) und Prof. Silvio Dalla Torre (Rostock); 16. bis 21. September 2012 Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Der Workshop ist offen für alle interessierten Kontrabassisten jeden Alters (egal ob Amateur, Student oder Profi), die traditionelle Spieltechniken verfeinern oder neue Herangehensweisen kennen lernen oder sich mit alternativen Stimmungen wie beispielsweise der Quintstimmung beschäftigen möchten. Nicht nur Klassik-Bassisten, sondern auch Jazzmusiker können von dem Unterrichtsangebot profitieren. Neben Einzelunterricht wird auch in Gruppen zu bestimmten Themen gearbeitet. Per Video- und Audio-Aufnahmen kann das eigene Spiel sowie das von prominenten Bassisten analysiert werden. Interne Vorspiele und ein öffentliches Abschluss- konzert bieten die Möglichkeit, das Erlernte praktisch anzuwenden. Für jeden Teilnehmer steht ein Übungsraum zur Verfügung.Die Klavierbegleitung wird von Emilio Peroni übernommen.Teilnahmebeitrag: Studenten aktiv 100.- €, passiv 40.- €. Berufstätige aktiv 150.- €, passiv 60.- €. Maximale Teilnehmerzahl (aktiv): 15

 

 

Latin Bass Masterclass mit Pedro Giraudo

30. Juni 2012bis1. Juli 2012

Der Gitarrist Ro Gebhardt organisiert Ende des Monats einen Latin-Bass-Workshop mit dem Bassisten Pedro Giraudo, der eine Woche zuvor für Aufnahmen mit der WDR Bigband nach Deutschland kommt.
Der Workshop richtet sich nicht nur an Bassisten, sondern auch an Drummer und andere Instrumentalisten.
Geplant ist das Erarbeiten eines kleinen Repertoires für ein Ende des Jahres stattfindendes Konzert.
Termin: 30 Juni + 1. Juli
jeweils von 10-13:00 und 14:30-18:00
Ort: Tourismus & Kulturzentrale, 66538 Neunkirchen/Landsweiler (Saarland)
Gebühr: 95 €
www.rogebhardt.com

Originally from Córdoba Argentina, Pedro Giraudo moved to New York City in 1996. Since then he has become a highly versatile bassist, composer and arranger, performing in a wide variety of musical projects, both his own award winning Pedro Giraudo Jazz Orchestra and as a member of several prominent ensembles, ranging from tango to jazz. Pedro Giraudo has collaborated with Grammy award winner Pablo Ziegler, 9 time Grammy award winner Paquito D’Rivera, Latin American icon Ruben Blades, and Dizzy Gillespie’s protégé William Cepeda, as well as ‘Tango meets Jazz’ guests: Branford Marsalis, Kenny Garret, Regina Carter, Nestor Torres, Miguel Zenon among many others. As a composer and arranger, Giraudo leads his 13-piece ensemble, the Pedro Giraudo Jazz Orchestra, and has been hailed by critics as one of the most creative and daring bandleaders on the scene today. His compositions combine his love of classical forms, Argentine tango and folk music, and the spontaneity of jazz improvisation.

Meisterkurs für Kontrabass mit Josef Niederhammer

12. August 2012bis26. August 2012

Prof. Niederhammer unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und wird im Rahmen der Internationalen Sommerakademie PragWienBudapest den Meisterkurs für Kontrabass von 12.-26.August 2012 am Semmering (A) abhalten. Neben den 2-wöchigen Meisterkursen bietet die Sommerakademie den TeilnehmerInnen mit 1-2 tägigen Workshops und weiteren Angeboten sowie Auftrittsmöglichkeiten eine einzigartige Weiterbildung und Experimentalstätte.
Anmeldung online bis 15. Mai 2012 möglich: http://www.isa-music.org

Internationale Sommerakademie PragWienBudapest, Anton-von-Webern Platz 1, 1030 Wien, Austria; Phone: +43-1-71155-5110, www.isa-music.orgwww.facebook.com/isamusic.org

 

Heute schon geübt?

Als jemand, der inzwischen nicht mehr der fleißigste Über ist, bin ich gelegentlich dankbar für nette, kleine, kompakte Übe-Ideen. Nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht langweilig. Hier ist eine:

Letzte Woche traf ich Prof. Thomas Stabenow, und irgendwie kamen wir auf den Bassisten Bob Haggart zu sprechen. Haggart war nicht nur als Bassist (u. a. mit Bob Crosby) erfolgreich, sondern hat mit „What’s New“ und vor allem aber „Big Noise from Winnetka“ zwei veritable Hits komponiert. „Big Noise from Winnetka“ ist eigentlich eine eher obskure Nummer – ein Duo von Schlagzeug und Kontrabass mit gepfiffener Melodie – und ist in den USA vielleicht so weitläufig bekannt wie hierzulande der „River Quai Marsch“ oder ähnliche Schmonzetten. Wenn er mit den Urheberrechten alles richtig gemacht hat, dürfte ihm diese Komposition bis zu seinem Tod 1998 ein gutes Auskommen beschert haben.

Anfang der 1940er veröffentlichte Haggart die welterste Schule für Jazz-Kontrabass. Sie wurde schon längere Zeit nicht mehr neu aufgelegt, aber Bob Haggart hatte noch zu Lebzeiten keine Probleme damit, dass sie als Fotokopie weitergegeben wird, so dass ein Link auf diese Download-Quelle moralisch mehr als vertretbar ist.

Thomas’ Übe-Tipp: die Kreutzer-Etüde auf Seite 67. Die Kreutzer-Etüden sind unter klassischen Streichern (bzw. speziell Geigern) als Geläufigkeitsübung für die linke Hand sehr populär. Haggart hat einen Teil nach F-Dur transponiert, so dass er auch für Kontrabass gut liegt und ihn mit Fingersätzen versehen. Thomas hat sich ein paar signifikante Stellen auf eine Postkarte gedruckt – als Spickzettel für die kleine Übe-Mahlzeit zwischendurch.

 

Sommerworkshop in Frankreich

14. Juli 2012bis21. Juli 2012

Die zwei Kontrabassisten Michael von Villiez und Daniel Paczia geben im Sommer eine Woche lang in Aubenton/Frankreich Workshop-Unterricht. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Amateure und Hobby-Bassisten jedweden Alters und Wissenstandes, die ihre Kenntnisse im Bereich Jazz, Klassik, Blues, Pop und Rock vertiefen möchten. Der Unterricht erfolgt in Einzel- und Gruppenstunden sowie in Kontrabassensembles. Natürlich gibt es auch ein Theorieangebot, Rhythmusunterricht und Gehörbildung. Abends gibt es zur Entspannung (Musik-)Filme. In der Umgebung gibt es ausreichend Möglichkeit zu wandern und Fahrrad zu fahren.

Datum: 14.07.2012 – 21.07.2012
Preis: € 445,- incl MwSt, Übernachtung im 3-Bettzimmer, Vollpension und Kursgebühr
Adresse: IHTS Aubenton
3 place de l’eglise 02500
Aubenton
France
Tel 0033323910036
Anmeldung bei: Michael von Villiez, Tel. 0031207850278, Daniel Paczia 00491621616912

 

Heyn van de Geyn: 12 Jazz Etudes

2007 hat der holländische Bassist Heyn van de Geyn seine „Comprehensive Bass Method“ veröffentlicht: zwei dicke, schwere Bände mit satten 950 Seiten Übematerial. Leider bin ich weit davon entfernt, das auch nur annähernd durchgearbeitet zu haben, wobei ich zugeben muss, inzwischen sowieso ein ziemlicher Übemuffel geworden zu sein.

Inzwischen hat van de Geyn seine Karriere als aktiver, tourender Bassist beendet, und ist nach Südafrika ausgewandert, wo er ein Gästehaus betreibt und Zeit zum Schreiben hat. Seine jüngste Veröffentlichung ist ein in Englisch verfasstes Heft mit 12 Etüden, die auf verschiedenen Jazz-Standards basieren und je Kapitel auf ein Thema fokussiert sind.

Zunächst einmal fällt das sehr gut gemachte Layout ins Auge – das gibt bei mir als Ästhet und visuell geprägter Mensch sofort ein paar Extrapunkte (auch wenn nicht alle Satzfehler in der Korrekturphase ausgemerzt wurden). Die 12 Etüden haben folgende Schwerpunkte bzw. Themen:

- Pentatonics
- Rhytmic variation
- The Altered Scale
- Upper Structure Triads
- Melodic Targets
- The Octatonic Scale
- Moll-Dur
- Horizontal Soloing
- Alternative Harmonic Thinking
- Major Pentatonics
- Rhythm Changes
- Chromatismn

Hein van de Geyn hat zusammen mit Klavier und Schlagzeug von jedem Standard zwei Durchgänge eingespielt; im ersten begleitet er zunächst, der zweite Durchgang ist ein Basssolo. Jedes dieser Stücke ist noch ein zweites Mal ohne Bass als Übe-Playalong auf der CD.

Die Transkriptionen der von Hein van de Geyn eingespielten Basslines bilden des Ausgangspunkt der Etüden. Dabei lässt sich van de Geyn tief in die Karten blicken: taktweise erklärt er harmonische Wendungen oder Substitutes, und wie er sie harmonisch herleitet oder einordnet. Daran knüpfen weitere Übungsvorschläge an.

Durch die Fokussierung auf eine Idee oder Konzept  je Standard bzw. Etüde bleibt van de Geyns Heft sehr übersichtlich. Man muss es nicht chronologisch durcharbeiten, sondern kann an beliebiger Stelle etwas herauspicken. Somit ist das Übungsheft auch bzw. gerade für fortgeschrittene Bassisten hervorragend geeignet, um das tägliche Übepensum um interessante Impulse zu bereichern.

 

Kontrabass-Kaleidoskop in Michaelstein

11. März 2012bis18. März 2012

Vom 11. bis 18. März 2012 findet das Kontrabass-Kaleidoskop im Kloster Michaelstein statt. Der Themenschwerpunkt ist bei diesem bereits fünftem Kaleidoskop das Orchester-Probespiel. Die Dozenten sind:

Joel Quarrington – Montreal
Nicholas Walker – New York
Chen Zi Ping – Peking
Dan Styffe – Oslo
Stephan Petzold – Berlin
Maggie Urquhart – Den Haag
Christian Weber – Zürich
Ulrike Martin – München

Einige Eindrücke aus 2010 auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=QO7oTa7umy4

 

Rückblick: Kontrabass-Workshop mit John Goldsby

Am Samstag hatten wir (Lando Music) den Bassisten John Goldsby für einen eindrucksvollen Workshop (und anschließendem Konzert im Jazzkeller) zu Gast. Für uns war es die erste Veranstaltung dieser Art – aber nach dieser gelungenen Premiere sicherlich nicht der letzte Workshop, den wir organisieren werden.
Wer nicht dabei war, kann sich mit diesem kurzen Video-Zusammenschnitt auf Youtube und dem Picasa-Fotoalbum einen Eindruck vom Verpassten verschaffen.